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Domain Trust

Die meisten Webseiten-Betreiber haben für Ihre Webseiten dasselbe Ziel: In den SERPs möglichst weit oben ranken. Ein Patentrezept gibt es nicht, dennoch ist bekannt, dass neben einigen anderen Faktoren auch der Domain Trust eine wichtige Rolle spielt. Eine Webseite mit einem hohen Wert ist in aller Regel dadurch gekennzeichnet, dass diese den Lesern einen Mehrwert bietet sowie auf Spam weitestgehend verzichtet. Die Website wirkt somit vertrauenswürdig. Der Wert ergibt sich aus vielen unterschiedlichen Faktoren, wie etwa auch dem Alter der Domain.

Google PageRank hat wenig Aussagekraft für den Domain Trust

Über einen längeren Zeitraum hielt sich die These, dass der Domain Trust im direkten Zusammenhang mit dem PageRank von Google steht. Mittlerweile ist jedoch klar, dass ein hoher PR nicht automatisch auch einem hohen Trust-Wert entspricht. Im Gegensatz zur Steigerung des PR ist wie beschrieben auch die Qualität der Seite ausschlaggebend. Nachfolgend wird ausführlicher auf Faktoren eingegangen, die Einfluss auf den Domain Trust haben.

Qualität eingehender Links ist wichtig

Der Domain Trust ist nicht mit der Linkpopularität gleichzusetzen. Zwar sind eingehende Links von Bedeutung, allerdings sollten diese Links eine hohe Qualität vorweisen können. Das ist dann der Fall, wenn die Seite, von der verlinkt wird, als vertrauenswürdige Seite eingeordnet gilt. Solche Seiten sind renommierte Nachrichtenportale wie sueddeutsche.de oder zeit.de, aber auch Wikipedia und behördliche Seiten. Wohingegen viele Links von Spam-Seiten dem Domain Trust sogar schaden. Wichtig ist unter anderem eine Themenrelevanz zwischen der eigenen Webseite und der Seite, die auf diese verlinkt.

Externe Verlinkungen verändern den Domain Trust

Auch wer auf seinen Domain Trust achtet, darf auf andere Quellen verweisen. Jedoch zählt aber auch hier die Qualität. Also lieber auf seriöse Webseiten, wie oben beschrieben, verlinken, anstatt auf den erstbesten Blog, der selbst einen niedrigen Wert vorweist. Sind Sie bei der Seriosität einer Zielseite nicht sicher oder möchten Sie auch einmal auf eine weniger seriöse Seite verlinken, sollten Sie dabei stets das Nofollow-Attribut verwenden.

Weitere Domains und Projekte haben Einfluss

Falls Sie sich über einen niedrigen Domain Trust wundern, obwohl Sie die obigen Faktoren berücksichtigt haben, kann dies noch einen weiteren Grund haben. Google greift zur Bewertung auf die Registrationsdaten von Webseiten zu. Falls Webmaster unter einer Registrieradresse einige weitere Webseiten haben, die als nicht vertrauenswürdig eingestuft werden, kann Ihren vertrauenswürdigen Projekten schaden. Auch die Dauer, wie lang eine Website bereits registriert ist, hat Einfluss auf den Domain Trust. Grundsätzlich profitiert eine Seite von von höherem Trust, wenn diese seit mehreren Jahren existiert. Hierfür muss die Website nicht online sichtbar sein.

User-Daten als ausschlaggebender Faktor für den Domain Trust

Ein weiterer Einflussfaktor auf die Domain Trust ist das Verhalten der Besucher einer jeweiligen Webseite. Durch ein bestimmtes Verhalten der User beim Websitebesuch sendet er der Suchmaschine, z.B. über Google Analytics Signale. Je länger Besucher auf einer Webseite verbleiben bzw. je geringer die Absprungrate ausfällt, desto besser ist dies für den Trust-Wert. Webseitenbetreiber können durch eine gute Usability der Seite ein vorteilhaftes User-Verhalten fördern.

Sie benötigen guten Content

Ein professioneller und Mehrwert bietender Inhalt ist für den Domain Trust wichtig. Google lernt stetig dazu, was guten Content ausmacht. Daher wird dieses Thema demnächst einen noch größeren GooEinfluss auf den Domain Trust haben als bisher. Um herauszufinden, ob Inhalte der Wahrheit entsprechen, will Google diese mit vertrauenswürdigen Quellen abgleichen. An einer Lösung für dieses Thema arbeitet Google bereits seit 2015.

Fehlendes Impressum beeinflusst Domain Trust

Für eine gewerbliche Website ist ein Impressum nicht nur laut Telemediengesetz Pflicht, wenn es fehlt, beeinflusst es auch den Domain Trust negativ. Auch ein fehlerhaft eingepflegtes Impressum oder wenn dieses nur als nicht für Suchmaschinen lesbares Bild vorhanden ist wirkt sich negativ aus. Trust-Signale hingegen, wie eine sichere SSL-Verschlüsselung, zuverlässige Zahlungsmethoden oder Gütesiegel haben eine positive Folge auf den Domain Trust. Es besteht auch die Vermutung, dass Google ebenfalls die Einträge in der Whois-Datenbank zur Bewertung berücksichtigt.

Präsenz der Marke ist wichtig

Neben den ein- und ausgehenden Links sind auch die Auswirkungen herkömmlicher Erwähnungen von Markennamen im Netz für den Domain Trust nicht zu unterschätzen. Öffentliche Informationen dazu gibt es zwar nicht, jedoch gilt es als wahrscheinlich, dass Google dies in die Bewertung einer Webseite einfließen lässt. Bei einem der letzten Google Updates – dem Vince Update – ließ sich feststellen, dass bekannte Marken und Firmen besser gerankt haben. Daher scheint ein Zusammenhang mit dem Domain Trust logisch.

Domain Trust ist allgegenwärtig

Als Webmaster gilt es daher die Bewertung Ihrer Website im Auge zu behalten. Dabei reicht es nicht aus, sich um die eigene Webseite zu kümmern, sondern auch den Trust anderer Portale zu betrachten. Bei eingehenden Links sollten Sie regelmäßig die Qualität der verlinken Websites prüfen. Ist der Link schlecht, sollten Sie beim entsprechenden Websitebetreiber um Löschung des Links beten oder den Link über Googles Disavow-Tool entwerten lassen. Achten Sie auch auf von Ihrer Seite ausgehende Links. Hier ist es ebenso wichtig nur auf Seiten mit einem guten Trust-Wert zu verlinken. Die Google Search Console informiert Sie über zweifelhafte Backlinks auf Ihrer Seite.

 

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