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Event Tracking

Event Tracking

Event Tracking ist die Bezeichnung für das Aufzeichnen, die Dokumentation und Darstellung von Ereignissen auf einer bestimmten Domain oder einer Website. Ereignisse sind Interaktionen des Users mit unterschiedlichen Bedienelementen wie Suchfeldern, Menüs und Buttons. Weitere Ereignis auslösende Elemente sind Downloads, Videos und externe Links.

Durch das Event Tracking ist es möglich, entstandene Interaktionen zu verfolgen, zu klassifizieren und Ihnen Schlagwörter zuzuordnen, sofern die Website nicht neu geladen werden muss. Dieses Vorgehen hat zum Ziel, ein umfassendes Bild über das Verhalten der User auf der jeweiligen Website zu schaffen. Meistens kommt das es für Elemente zum Einsatz, für deren Erstellung Flash, JavaScript oder Ajax verwendet wurde. Die Resultate des Trackings sind über Google Analytics einsehbar.

Interaktion von Server und Client

Konventionelle Tracking-Methoden beruhen auf der Interaktion zwischen Client und Server. So kann sich ein User einer Website Dateien herunterladen oder Videos ansehen, die dort zur Verfügung stehen, ohne, dass die Website neu geladen werden muss. Damit die Interaktion trotzdem erfasst werden kann, nutzt das Event Tracking zur Aufzeichnung JavaScript-Schnittstellen. Es lässt sich somit herausfinden, mit welchen Elementen die Nutzer besonders oft und intensiv interagieren.

Wie bereits beschrieben, können die Resultate über Google Analytics eingesehen werden. Hierfür muss ein gültiger Account vorliegen. Darüber hinaus müssen die Elemente, bei denen die Interaktionen verfolgt werden sollen, gesondert ausgezeichnet werden. Die bereitgestellten Befehle hierfür finden sich in den Bibliotheken von Analytics, nämlich analytics.js (Universial Analytics) und ga.js. Google empfiehlt jedoch die Nutzung von der ersten Library, weil diese aktueller ist.

Maßgebende Werte zur Qualifizierung bei Event Tracking

Für ein erfolgreiches Tracking ist es notwendig, dass sie die entsprechenden Elemente im Quellcode mit Befehlsattributen versehen. Grundsätzlich sind hier vier Attribute möglich. Diese sind im Folgenden aufgeführt. Während die ersten beiden Befehle zwingend notwendig für das Tracking sind, gelten die anderen beiden Befehle als optional.

  • Category: Sagt aus, was das Element ist, z.B. ein Video.
  • Action: Bestimmt, wie der User mit dem Element interagiert soll, beispielsweise mit einem Klick auf das Vorschaubild des Videos.
  • Label: Das Label dient der detaillierten Betitelung innerhalb einer Kategorie. Sie können damit unter anderem definieren, dass es sich bei einem Button um ein Element der Menü-Navigation handelt.
  • Value: Diese Werte bei Event Tracking dienen zum Beispiel zur Weitergabe der Anzahl von Klicks an Analytics.

Damit die erhobenen Daten in Analytics einsehbar sind, wird die Funktion ga verwendet.

Event Tracking Befehle bei Google Analytics

Gewöhnlicherweise tracken Websitebetreiber Ereignisse, die im Browser entstehen. Die User nutzen jedoch unterschiedliche Browser, wie Firefox, Chrome oder Edge. Damit auch Ereignisse gesendet werden können, die in unterschiedlichen Browsern erfasst werden, können die Betreiber sogenannte Browser Listener, auch Event Listener einrichten.

Da es recht aufwändig ist JavaScript-Codes einzubinden, bietet Google den sogenannten Tag Manager an. Dieser kann Elemente von Websites auswählen und automatisch erfassen. Jedoch funktioniert das Tool nur für bestimmte Arten von Ereignissen.

Werkzeug für eine optimierte Webanalyse

Das Event Tracking ermöglicht es, im Gegensatz zu klassischem Webtracking oder Logfile-Analysen, andere Interaktionen zu erfassen. Diese beziehen sich meist auf Elemente, die User-Engagement auslösen sollen und die eine Handlungsaufforderung, auch Call-to-Action genannt, innehaben.

Das Event Tracking ist für die Usability einer Website von großer Bedeutung. Anhand der gewonnen Daten, können Maßnahmen abgeleitet werden, wie die Website benutzerfreundlicher gestaltet werden kann. So reicht es oft schon, die Positionierung des Contents oder eines Buttons zu ändern, nachdem die Mausbewegungen der User mithilfe von Hover-Effekten erfasst wurden, um die Usability zu verbessern. Dadurch wird das Event Tracking zu einem mächtigen Tool ,welches einen großen Beitrag zur Qualitätsprüfung von Inhalt und Design liefert.

Anzumerken ist außerdem das Custom Event, welches zur Erstellung von persönlich definierten Events dient. Diese Funktion wird bei bestimmten Widgets angewandt, wie Wetter- oder Preisabfragen. Mit Ihnen kann ein Webmaster die Interaktion der User mit zusätzlichen Elementen analysieren, die zwar für den Nutzer zu sehen, allerdings kein Bestandteil der betreffenden HTML-Seite sind. Websitebetreiber, die das Verhalten und die Präferenzen Ihrer User besser kennen lernen wollen, sind gut beraten Event Tracking für sich zu nutzen.

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