Google Dance

Wenn der gleiche Suchbegriff in Google mehrfach eingegeben wird, kann es vorkommen, dass trotz gleichem Suchbegriff unterschiedliche Suchergebnisse angezeigt werden. Fachleute nennen dieses Phänomen Google Dance („Google’s Tanz“).

Es kommt zustande, weil Google bei jeder Abfrage jeweils unterschiedliche Rechenzentren (Server) benutzt, um die Auslastung möglichst optimal zu verteilen. Jedes Rechenzentrum kann dabei aber auf einem unterschiedlichen Stand in Bezug auf den Datenbankindex sein, je nachdem zu welchem Zeitpunkt das letzte Update des Rechenzentrums erfolgt ist.

Aktualisierung des Datenbankindex

Die Aktualisierung des Datenbankindex erfolgt automatisiert in festgelegten Zeiträumen, allerdings sind die Aktualisierungszeiten nicht für jeden Server gleich. Daraus resultieren die zeitweiligen Unterschiede im Datenbankindex jedes Servers, die zum Phänomen des Google Dance führen. Jeder Server spielt seine Updates zu einer anderen Zeit ein. Dieses zeitversetzte Update der einzelnen Server ist notwendig, um eine Überlastung auszuschließen, die bei zeitgleichen Updates aller Server vorkommen könnte. Beim zeitversetzten Update bleiben immer die Mehrzahl der Server für Suchabfragen verfügbar.

Kontinuierliche Updates

Seit 2003 erfolgen die Updates in der Datenbank nicht mehr monatlich, sondern kontinuierlich. Vor 2003 war das Phänomen des Google Dance lediglich zum Monatswechsel zu beobachten, mittlerweile kann es wegen der laufenden Updates der Indizes auch ständig beobachtet werden.

In einigen wenigen Quellen wird das Update der Datenbankindizes selbst – also die Veränderung der Position von Webseiten in der Suchergebnisliste – als „Dance“ bezeichnet. In der Mehrzahl der Fälle wird der Begriff aber so nicht verwendet, sondern nur in Bezug auf die unterschiedliche Position einer Seite bei mehreren zeitgleichen Abfragen.

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