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Thin Content

Hinter dem Begriff „Thin Content“ verbirgt sich genau das, was die Übersetzung aus dem Englischen schon vermuten lässt: dünner Inhalt. Es handelt sich dabei um Webseiten oder Bereiche von Webseiten, die sehr geringen bis gar keinen Informationsnutzen für den Besucher bringen.

Der Begriff wurde von Google geprägt, um Seiten zu kennzeichnen, die für den Nutzer des Internets keinen Wert haben. Es kann sich dabei sowohl um Linkbaustellen (also Seiten, die lediglich Affiliate-Links enthalten) handeln, aber auch um Brückenseiten oder Seiten mit lediglich kopiertem Inhalt eigener oder fremder Seiten. Auch kopierte Inhalte in Blogs sind dadurch gefährdet. Seiten mit automatisch generierten Inhalten werden ebenfalls in der Regel als „dünne“ Inhalte angesehen. Dünner Inhalt gilt aber auch dann, wenn Seiten buchstäblich nur wenige Wörter oder Sätze enthalten.

Google straft Thin Content ab

Google möchte vermeiden, dass Nutzer im Internet auf wertlose Seiten stoßen, um die Qualität der Suchergebnisse möglichst hoch und user-relevant zu halten. Seiten, die ganz oder teilweise Thin Content enthalten, werden von Google als Spam betrachtet und deshalb entsprechend abgestraft. Google bezeichnet dieses Vorgehen als sogenannte „manuelle Spammaßnahme“. Sie kann entweder ganze Seiten oder nur Teile von Seiten betreffen.

Entscheidungskriterium dafür, ob es sich um Spam handelt, oder nicht, ist für Google immer der Mehrwert für den Benutzer. Nur dann, wenn die Seite einen sehr geringen oder nicht vorhandenen Mehrwert für den Benutzer bietet, betrachtet Google sie als Thin Content. In der Praxis erscheinen solche Seiten als sogenannte „Soft-404“ Seiten – als Anzeige auf einen Link hin wird dann häufig der Fehlercode ausgegeben: „404 – Seite nicht vorhanden“, obwohl die Seite physisch existiert.

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