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5. So sieht die ideale SEO Tool Landschaft aus

In jedem Unternehmen, in dem Online-Marketing-Maßnahmen durchgeführt werden, sind in der Regel mehrere Tools im Einsatz. Leider gibt es keine einzelne Lösung, die alle Anforderungen abdeckt. Vielmehr sollte für jede Online-Marketing-Maßnahme das richtige Tool gewählt werden. Die SEO-Tool-Landschaft ist jedoch sehr vielfältig und breit aufgestellt und die Auswahl nicht immer einfach: Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von SEO-Tools auf dem Markt und gerade Laien fehlt häufig der Überblick über die verschiedenen Online-Marketing-Technologien.

SEO-Tool-Landschaft

In über 90 Prozent der Fälle handelt es sich bei den Tools um sogenannte „Datensilos“, die Daten und Zahlen lediglich sammeln und auflisten. In gewissen Bereichen, etwa bei Web-Controlling Tools oder Google AdWords, gibt es zwar Schnittstellen die für einen automatischen Datenabgleich sorgen. Dies ist jedoch nicht genug um als Online Marketing Verantwortlicher einen kompletten Überblick über die Maßnahmen zu erhalten. Vielmehr ist es wichtig, einen Überblick über die SEO-Tool-Landschaft zu haben und für sein Unternehmen die passenden auszuwählen.

Auf der folgenden Seite erhalten Sie einen Überblick über die gängigsten SEO- und Online-Marketing-Tools für Unternehmen. Wir stellen einige Online- und Offline-Tools vor und erklären, warum vernetzten Technologien die Zukunft im Online Marketing gehört.

Der Einsatz von Technologien im Online Marketing ist unabdingbar, da Effizienz und Skalierbarkeit anders nicht möglich sind. Wer sich also einen Wettbewerbsvorteil verschaffen möchte, sorgt für eine innovative Online Marketing und SEO-Tool-Landschaft.

Beispiel: Wenn Sie mit einem veralteten Shop-System arbeiten, werden Sie für jede Verbesserung mehr Zeit benötigen und mehr bezahlen, als mit einem modernen Shopsystem. Dadurch sind Sie langsamer, generieren weniger Conversions und haben weniger Budget für die Traffic-Gewinnung.

Beachte

  • Auswahl der richtigen Technologien in allen Bereichen
  • Auswertung der Technologien und Nutzung der gewonnenen Erkenntnisse
  • Weiterentwicklung aller Technologien
  • Vernetzung der Technologien

Vernetzte SEO-Tool-Landschaft und Online Marketing Tools

Aus dem IT-Bereich kennen wir bereits Begriffe wie Data-Warehouse, Data Mining und Business-Intelligence. In den nächsten Jahren werden auch im Online Marketing, Technologien die alle relevanten Daten bereitstellen, aufbereiten und interpretieren, immer häufiger aufkommen.

Vernetzte Online Marketing Technologien die eine einheitliche, auf Ihre Anforderungen optimierte Oberfläche nutzen, bieten viele Vorteile. Sie können schneller reagieren und erzielen dadurch bessere Ergebnisse. Sie können Informationen aus Tools miteinander vergleichen und somit falsche Entscheidungen vermeiden. Zudem treffen Sie schneller die richtigen Entscheidungen auf Basis valider Daten. Sie sparen Zeit und Geld dank geringeren Personalkosten, da die Auswertungen schneller gemacht werden können. Sie erreichen eine effizientere Umsetzung und geringere SEA Kosten durch gute SEO Platzierungen. So erreichen Sie auch eine optimale Budgetverteilung unter den Kanälen und können neue Mitarbeiter schneller einarbeiten.

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Übersicht der gängigsten Online Marketing Technologien in Unternehmen

Webcontrolling Tools sind äußerst wichtig und bieten mittlerweile sehr umfangreiche Auswertungsmöglichkeiten des Benutzerverhaltens. Gerade zur Lösung von akuten Problemen auf der Website oder zur generellen Optimierung der Benutzerfreundlichkeit sind solche Technologien nötig. Aktuell sind Webcontrolling-Tools die Technologien im Online Marketing, welche die meisten Informationen in einem System zusammenfassen. Für SEO-Zwecke werden sie im Vergleich zu den reinen SEO-Tools jedoch noch eher spärlich genutzt.

Durch ein Webcontrolling-Tool können Sie übergreifend alle Kanäle betrachten und prüfen. Die Online Solutions Group bietet mit dem Reporting Center ein Tool an, das ein bequemes und toolübergreifendes Webcontrolling ermöglicht, da zahlreiche SEO-Tools über Schnittstellen integriert werden. Neben Sichtbarkeitsmetriken, Keywordpositionen und Backlinks gibt es Ankunft über die Performance der SEA Kampagnen, Ladezeiten, technische Fehler und permanente Statusberichte. Dabei ist das Reporting Center in Form der mobilen App auch für mobile Endgeräte kompatibel und ermöglicht Ihnen so eine bequeme Überprüfung von unterwegs.

Auch Google Analytics ist ein sehr gutes und benutzerfreundliches Webcontrolling-Tool, das zudem kostenlos nutzbar ist. Alternativ kann auch Matomo (ehemals Piwik) genutzt werden. Dieses entspricht sogar den deutschen Datenschutz-Bestimmungen, da die Daten auf dem eigenen Server gespeichert werden. Neben dem RC, Matomo und Google Analytics gibt es weitere Analyse-Tools die ähnliche Funktionen anbieten:

  • Webtrekk
  • Omniture
  • eTracker
  • Econda-Shopmonitor
  • uvm.

Im Affiliate Marketing gibt es verschiedene Technologien, wie Cookie-Weichen oder Brand Protection Tools gegen Ad Hijacking, die hauptsächlich zum Schutz vor Kostenfallen eingesetzt werden.
Für SEA werden die Dashboards und Editoren von Google oder Bing genutzt. Ergänzend hierzu werden häufig Bid Management Systeme verwendet, um Gebote automatisch regeln zu lassen und das optimale Gebot für jedes einzelne Keyword zu finden. Keyword-Tools (z.B. Google Keyword Planner) und Tools zur Kombination von Keywords sind vor allem bei Kampagnensetups zum Finden von passenden Suchbegriffen hilfreich. Um die Konkurrenten im SEA zu überwachen und neue Möglichkeiten für die eigenen Kampagnen zu finden, eignen sich Monitoring-Tools wie SEMRush.
Adserver werden meist bei der Media Planung zur Auslieferung und Performancemessung genutzt. Gerade bei Blind Networks und TKP-Buchungen sind Adserver essenziell, da es zu großen Abweichungen zwischen dem Tracking der Netzwerke und dem eigenen Tracking kommen kann.
SEO ist wohl die Online Marketing Disziplin mit den meisten Technologien. Einen detaillierten Einblick in die SEO-Tool-Landschaft finden Sie weiter unten in diesem Beitrag. Darunter sind Tools speziell für den Linkaufbau, zur On Page Analyse, zur Prüfung der Platzierungen bei Google und Tools, die alle diese Funktionen vereinen.
Product-Feed-Parser kommen zum Einsatz, um einen Product Feed zu manipulieren, sodass z.B. die Nutzung bei Preissuchmaschinen, SEA Kampagnen oder Affiliate-Kampagnen möglich wird.
Bei Onlineshops ist die Warenwirtschaft meist das System, in dem Produktinformationen, Lagerbestände, Zahlungsinformationen und weitere Daten gepflegt werden. Für Online Marketing Zwecke wird dieses System selten genutzt, ist für einen reibungslos funktionierenden Onlineshop aber dennoch empfehlenswert.
Der Onlineshop ist die Verkaufsfläche im Netz und somit das Zentrum der Änderungen. Fast alle Änderungen fließen hier zusammen, egal ob es SEO, SEA, Usability oder die Ladezeitenoptimierung betrifft.

Welche SEO-Technologien gibt es?

In den folgenden Zeilen erfahren Sie mehr über die aktuelle SEO-Tool-Landschaft. Die einzelnen Tools haben häufig ähnliche Funktionen. Einige bieten jedoch Spezialfunktionen die es lohnenswert machen auch dieses Tool einzusetzen. Wer im SEO die maximale Transparenz möchte, sollte fast alle Tools einsetzen und die Daten in einem eigenen Data Warehouse sammeln und für eigene Analysen oder eventuell sogar für Data Mining nutzen.

Überblick verschiedener Offline SEO Tools:

Das sind SEO-Tools mit denen Sie fast alles im Bereich SEO machen können, z.B. On Page Analysen, Keywords überwachen, etc.

Vor- und Nachteile von Offline-Tools

Die Offline-Tools müssen lokal auf einem eigenen PC oder Server installiert werden. Hier empfiehlt es sich, einen eigenen Server zu nutzen oder einen Server im Internet zu mieten. Auf diesem Server können dann alle Applikationen laufen und die Mitarbeiter können sich von dem eigenen PC auf den Server schalten (Terminal-Dienst) und die Tools nutzen, ohne dass der eigene PC dafür blockiert ist. Dies ist ratsam, da viele Tools häufig ein paar Stunden lang Rechenleistung benötigen, um die gewünschten Auswertungen und Analysen zu erstellen.

Pro
  • Die Daten werden direkt bei Ihnen gespeichert
  • Häufig sind Offline Tools schneller
  • Es lassen sich Individuellere und umfangreichere Analysen erstellen
  • Meist nur einmalige Kosten
  • Dauerhafte Nutzung
  • Günstiger als Online-Tools
Contra
  • Extra Hardware in Form von einem PC oder Server
  • Höhere Hardware- und Wartungs-Kosten
  • Teilweise wird eine schnelle Internetverbindung benötigt
  • Es können keine Anpassungen z.B. für Ihre Prozesse vorgenommen werden
  • Viele dieser Tools werden von ausländischen Firmen angeboten.

Überblick über die Online SEO-Tool-Landschaft

Mit Online-Tools sind SEO-Tools gemeint, die nicht lokal installiert werden müssen. Bei diesen SEO-Tools bezahlt der Kunde meistens eine Pauschale pro Monat und kann sich dann via Webbrowser einloggen. Bei nahezu allen Tools können Sie von soliden Verfügbarkeitszeiten und akzeptablen Ladezeiten pro Seitenaufruf ausgehen.

On- und Offpage SEO Tools

Vor- und Nachteile von Online-Tools

Online-Tools können jederzeit unabhängig vom Standort über jeden beliebigen PC mit Internetverbindung genutzt werden. im Vergleich zu Offline-Tools sind sie oft leichter zu bedienen und verfügen über eine bessere Usability.

Pro
  • Die Tools sind in der Regel sofort einsatzbereit und müssen nicht erst installiert werden
  • Sie benötigen keine eigene Hardware
  • Sie sind flexibler und können je nach Vertragslaufzeit schnell kündigen
  • Sie erhalten einen akzeptablen Support insofern es ein deutscher Anbieter ist
  • Oft werden die Online-Tools schnell weiterentwickelt (neue Funktionen oder Verbesserungen in der Handhabung)
Contra
  • Durch die monatliche Bezahlung sind die Online-Tools auf Dauer häufig teurer
  • Rabatte gibt es oft nur bei langen Laufzeiten
  • Sie können keine Anpassungen, z.B. für Ihre Prozesse vornehmen (lassen)
  • Oft Gibt es Crawl-Limits, sodass große Webseiten nicht umfassend geprüft werden
  • Viele Funktionen und Module müssen extra bezahlt werden

Backlink-Überwachung

Für effektive Suchmaschinenoptimierung sind Links nach wie vor ein essenzieller Bestandteil, insbesondere hochwertige Content-Links aus Kooperationen und Seedingprojekten. Es gilt, das eigene Linkprofil regelmäßig zu prüfen, auch dann, wenn Sie keinen aktiven Linkaufbau betreiben. Zum einen können Sie so sicherstellen, dass die Links zu Ihrer Seite auch bestehen bleiben. Zum anderen werden Seiten, auf denen Sie Links platziert haben, von Google eventuell abgestraft und schaden Ihrer Seite in der Folge mit giftigen Links. Zudem kommt es immer wieder vor, dass eine Website Links von typischen Spam-Seiten und Katalogen bekommt, ohne dass diese bewusst aufgebaut wurden. Auch solche Links sollten regelmäßig kontrolliert werden. Sie sollten zum einen Ihre eigenen Backlinks auf Verfügbarkeit überprüfen, aber auch immer beobachten was Ihre Wettbewerber im Bereich Linkaufbau machen. Auch für die Backlink-Überwachung bietet die SEO-Tool-Landschaft ein breites Spektrum.

Mit Contentbird (ehemals Linkbird) können Sie alle Ihre Backlinks auf Verfügbarkeit überwachen. Zudem können Sie eigene Mitarbeiter steuern und auswerten. Contentbird eignet sich vor allem dann, wenn Sie ein höheres Budget für Content Marketing und Linkaufbau nutzen und eigene Mitarbeiter für den Linkaufbau beschäftigen. Der Preis beginnt bei 250,- €  für 3 User. Eine individuelle Zusammenstellung für große Teams ab 10 Mitarbeitern ist ab 1.000,- € monatlich möglich. Die Kosten können somit je nach Teamgröße relativ hoch werden.

In Ergänzung zur Überwachung der eigenen Links ist es ratsam, Technologien zur Wettbewerbsanalyse einzusetzen. Dafür eigenen sich grundsätzlich folgende Tools: Reporting Center, LinkResearchTools, Semrush Sistrix, Xovi, MajesticSEO und SEO-Moz.

Anzahl Backlinks Wettbewerb

Mit dem OSG Reporting Center können Sie jederzeit Ihre Links sowie die Backlinks der Wettbewerber einsehen.

Zum Reporting Center

Leider gibt es selbst in dieser großen SEO-Tool-Landschaft keines, das mit Abstand das Beste ist. Wer hier optimal aufgestellt sein möchte, greift auf eine Kombination mehrerer Tools zurück und speist über die Schnittstellen (APIs) sein eigenes Data-Warehouse. Grund hierfür ist, dass alle Tools unterschiedliche Daten erheben und eigene Metriken bieten. Zudem ist es von Domain zu Domain unterschiedlich, welches Tool wie viele Backlinks findet.

Dieses Beispiel verdeutlicht das sehr gut. Während Sistrix meistens weniger Links als der Durchschnitt für die aufgeführten Seiten findet, findet das Tool bei „my toys“ mit Abstand die meisten Links. Wenn Sie also möglichst alle Informationen mit der maximalen Qualität erheben möchten, benötigen Sie mehrere Tools und kombinieren anschließend die erhaltenen Daten.

Mithilfe der Backlink-Analyse-Tools können Sie ebenfalls ermitteln, welche Links Ihr Wettbewerb aufgebaut hat und welche neu dazu kommen. Ebenso lassen sich die Links nach Qualität sortieren, z.B. Power*Trust von den Linkresearchtools, Domain-Pop, Sichtbarkeitsindex von Sistrix und weiteren.

Welche SEO-Tools für welche Online Projekte?

An die Leistungen der SEO-Technologien werden, je nach Größe des Projektes, verschiedene Ansprüche gestellt. Während kleinere Projekte mit geringeren Seitenanzahlen und Keywords auskommen, beanspruchen große Projekte die Technologien durch mehr benötigte Parameter stärker. In unseren Beispielen verdeutlichen wir Ihnen die Unterschiede in den Parametern für die Optimierung Ihrer Webseite.

Für einen vollständigen Überblick über Ihre SEO Aktivitäten sorgen das Keyword-Tracking, das Backlink-Tracking und das Tracking der indexierten Seiten. Nur dadurch können Sie kontinuierlich Ihre Werte messen und auswerten. So gewährleisten Sie eine stetige Beobachtung Ihrer Aktivitäten und können auf Veränderungen zeitnah reagieren.

Weiterführend erhalten Sie in diesem Kapitel Einblick darüber, wie die ideale SEO-Tool-Landschaft für kleine und große Projekte aussieht. Darüber hinaus wird beschrieben, wie bei einem Unternehmen mit vielen großen Projekten vorgegangen wird.

Endkunde mit einem kleinen Projekt

Hier wird die ideale Lösung für ein kleines bis mittleres Unternehmen, das die eigene Website optimieren möchte, dargestellt:

Parameter für ein kleines Projekt

  • Eine Website mit 10-100 Seiten
  • 10-50 Keywords (keine generischen Keywords wie „Apotheke“)
  • Regionale Wettbewerber
  • Ein SEO-Budget von 500-1.000€ zzgl. internem Projektleiter der 1-2 Manntage pro Woche für das Projekt Zeit hat

Geeignete Tools für kleine Projekte sind:

Das SEO Tool Rank Traker ist lokal zu installieren und kostet monatlich je nach Paket zwischen 15,20€ und 99€ (Stand Mai 2017).

+ sehr günstig
+ sehr viele Keywords und Domains trackbar (vom Paket abhängig)
+ viele Funktionen
– muss lokal installiert werden
– Einstellungen müssen sorgfältig gewählt werden

Bei Xovi handelt es sich um ein Online-Tool, das Sie nicht installieren müssen. Die Kosten starten bei 99,- € pro Monat für Xovi Pro und gehen hoch bis 499,- € für Xovi Enterprise. Sie sind im Vergleich zu anderen vergleichbaren Lösungen gering. Im Vergleich zum Rank-Tracker jedoch hoch. Mit Xovi können Sie aber weitaus mehr Funktionen nutzen, als nur Ihre Keywords zu überprüfen. Es gibt viele weitere interessante Analysemöglichkeiten, welche die 99,- € im Monat durchaus wert sind.

+ viele Funktionen, z.B. auch OnPage-Analyse, SEA-Analysen, uvm.
+ verhältnismäßig günstig- im Vergleich zum Keyword-Monitor und zum Rank-Tracker zu teuer, wenn nur das Tracking der SERPS gewünscht ist

Der Keyword-Monitor ist ein Online-SEO-Tool, das ausschließlich zum Prüfen von Keyword-Positionen entwickelt wurde. Sie können je nach Tarif 75 bis 2.500 Keywords eintragen, die dann täglich geprüft werden.

Bis 75 Keywords kostet der Keyword-Monitor ca.14,28€ pro Monat und ist damit die ideale Mischung zwischen dem Rank-Tracker und Xovi.

+ sehr günstig
+ tägliche Überprüfung
– wenig Funktionen

Bei SEO PowerSuite handelt es sich um ein Produkt von LinkAssistant. Es ist nach dem kostenlosen Download in abgespeckter Form als Einsteigerversion nutzbar. Die Versionen mit mehr Möglichkeiten sind nur mit einer Jahreslizenz, die von 124,75€ bis 299,75€ variiert, erhältlich.

+ als Einsteigerversion kostenlos
+ mit Bezahlversionen viele Optionen
– in Basisversion nur wenige Optionen

Endkunde mit einem großen Projekt

Wenn Ihr Geschäftsmodell auf einem Web-Projekt basiert, hat es eine andere Priorität als die Website eines regionalen Zahnarztes. Deshalb sprechen wir hier von einem „größeren“ Projekt, das andere Technologien und Strukturen benötigt.

Parameter für ein großes Projekt:

  • 500-100.000 Seiten
  • 100-20.000 Keywords
  • Deutschlandweite und internationale Wettbewerber
  • Ein SEO-Budget von 5.000-20.000€ zzgl. einem bis fünf internen Mitarbeitern für SEO

Bei einem großen Projekt mit dieser Priorität, sollten Sie nichts dem Zufall überlassen. Eine ausgereifte und professionelle SEO-Tool-Landschaft ist hier essenziell

Ab diesem Umfang macht es definitiv Sinn, für Technologielösungen zu sorgen, die gehobene Ansprüche abdecken können. Es sollte sich dabei an den eigenen Prozessen orientiert und so Kosten gegenüber Fremdlösungen eingespart werden.

Die aktuelle Marktsituation zeigt die Möglichkeiten, aber auch die Defizite dieser Tools auf. So gibt es viele Einzel-Tool-Anbieter wie Sistrix, Xovi, etc., die ihre Daseinsberechtigung haben und gute Daten liefern. Es gibt aber keine Suite die alle Daten wie SERPS, Backlink-Daten verschiedener Tools und On Page Funktionen vereint und sich dabei noch an die eigenen Prozesse und Anforderungen anpassen lässt.

Nutzen Sie am besten die Daten aus verschiedenen Tools mittels der Schnittstelle, die die Tools in der Regel zur Verfügung stellen:

  • OSG Reporting Center
  • Sistrix (Sichtbarkeit, Off Page Werte)
  • Xovi
  • SEO Majestic (Off Page Werte mit eigenen Metriken)
  • SEO Moz (Off Page Werte mit eigenen Metriken)
  • Contentbird oder andere Link-Management-Systeme (Sie können die Links importieren, die von Ihnen aufgebaut wurden)
  • Keywordmonitor (tägliche Entwicklung der Keywords, die dann via API importiert werden können)
  • Ryte.com (Analyse und Optimierung der eigenen Website)
  • Google Search Console (Optimierung der eigenen Website)
  • Bing Webmastertools (Optimierung der eigenen Website auf Bing und Yahoo)
  • Seobility (SEO-Check, Website Analyse)
  • WDF*IDF Analyse Tool (Termgewichtung mit Wettbewerbsvergleich)
  • Copyscape Plagiat Analyse (Plagiatscheck, Unique Content)
  • DeepCrawl und Screaming Frog (On-Page SEO)
  • GTmetrix (für Ladezeiten)

Diese Tools, und weitere, bieten Schnittstellen an, mit denen Sie die Werte in eigene Tools oder Dateien importieren können.

  • OSG Reporting Center
  • Webtrekk
  • Google Analytics
  • Yahoo Web Analytics
  • Piwik

Die Daten der externen Tools müssen in ein geeignetes Datenbank-Modell importiert werden. Bei dem Datenbank-Modell ist darauf zu achten, dass dieses mit dem jeweiligen Business-Intelligence-Tool harmoniert.

Im SEO werden unzählige Daten gesammelt, analysiert und dargestellt, die für den Unternehmenserfolg auch strategisch von Relevanz sind. Hierfür braucht es natürlich geeignete Tools. Egal ob Besucherzahlen, Conversions, Verweildauer oder Absprungraten: Bei einem großen Projekt oder vielen verschiedenen Projekten kommt eine spezialisierte Business-Intelligence-Software ins Spiel, die einen bestimmten Datenbestand analysiert und visualisiert. Business-Intelligence-Tools liefern zusätzliche Informationen zur Optimierung von Verweildauer, Absprungraten und CTR.


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Sonstige Tools

Unternehmen mit vielen SEO-Mitarbeitern benötigen häufig noch weitere SEO-Technologien. Darunter fällt z.B. ein Tool, mit dem viele WordPress-Blogs auf einmal gesteuert werden können. Wenn Sie beispielsweise mehr als 50 WordPress-Blogs betreuen, kostet es viel Zeit, sich immer bei den einzelnen Blogs einzuloggen. Eines dieser Tools ist „Manage WP“. Manage WP bietet auch weitere Funktionen, wie Up-Time-Monitoring, Backups und mehr.

SEO-Tool-Landschaft

Hier sehen Sie eine Auswahl mit welchen Tools große SEO Agenturen arbeiten.

Ein anderes wichtiges Thema, vor allem bei einem Online-Shop, ist das Erzeugen von erweiterten Inhalten. Über ein eigenes CMS oder auch über Typo3 können so beispielsweise schnelle Landingpages für „rote schuhe“ erstellt werden. Im Idealfall wird das über ein CMS gemacht, das dann die roten Schuhe über den Product-Feed importiert. Der Unterschied zu normalen Filter-Seiten ist, dass es sich hierbei um eine statische Seite handelt, für die auch SEO-Texte (internen Link zu SEO-Texte) erstellt werden können.

Überbrlick über gängige Shopsysteme

Häufig sind diese Seiten aus einem CMS wie Typo3, WordPress, Contao, etc. auch deutlich schneller als die eines Shops. Der Grund: Es fehlt die Shoppingfunktionalität und der Code ist schlanker. Natürlich muss darauf geachtet werden, dass die statischen Seiten aus dem CMS genauso aussehen wie aus dem Online-Shop. Wenn der User dann auf ein Produkt klickt, wird er direkt auf den Shop weitergeleitet, ohne es zu merken. Diese CMS/Shop-Lösungen sind mittlerweile bei einigen Onlineshops implementiert. So gibt es für Typo3 und Oxid bereits ein Modul, das die beiden Systeme miteinander verbindet: www.toxid.org

(TitelbildCopyright © Shutterstock/Pressmaster)

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