Above the fold

Der Begriff „above the fold“ bezeichnet alle diejenigen Inhalte und Gestaltungselemente, die Nutzer einer Seite direkt und ohne weiteres Scrollen und Klicken sehen können. Crawlen User auf einer Website nach unten, sehen diese den Bereich „below the fold“.

Die Formulierung wird besonders verständlich, wenn man die Analogie beziehungsweise den Vergleich zu Printprodukten wie Zeitungen sucht. Egal, ob sie im Zeitungsständer präsentiert werden oder im Zeitungsautomaten: Immer ist ein Bereich sichtbar, der „oberhalb des Umbruches“ oder „oberhalb des Falzes“ – „above the fold“ liegt. Dieser soll zum Weiterlesen anregen und eine Handlung auslösen. Im Bereich Printprodukten ist das der Kauf der Zeitung, im Internet das Weiterlesen, das Hineinklicken, Scrollen oder „Wischen“ in tiefere Bereiche des Angebots.

Bei “above the fold” handelt es sich also um den sichtbaren Bereich einer Website, den man angezeigt bekommt, wenn noch keine Handlung auf der Website vorgenommen wurde.

Above the fold: Der erste Eindruck zählt

Der erste Eindruck beziehungsweise der Bereich „above the fold“ einer Webseite hat eine besondere Bedeutung: Interessenten und zukünftige Kunden oder Abonnenten sollen neugierig werden und dadurch die Verweildauer und Kaufwahrscheinlichkeit erhöhen. In unserem Beispiel ist der grau hinterlegte Bereich “above the fold”:

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Alle wichtigen Elemente sollten aus Usability- und Conversion-Sicht im sichtbaren Bereich „above the fold“ sein.

Hinweis

Alle Inhalte sollten dort sofort geladen werden. Laden zuerst die Inhalte „below“, erhöht das die Absprungrate der User. Um das Laden aller Elemente im sichtbaren Bereich zu erwirken, empfiehlt es sich, CSS und JAVA-Script dort gering zu halten. Ist das nicht möglich, sollte es sich so implementieren lassen, dass diese bereits sichtbar sind und im Hintergrund nachladen.

Übrigens: Sie können Ihre Website-Ladezeit online und völlig kostenlos mit unserem Pagespeed-Check prüfen und dabei wichtige Handlungsempfehlungen für eine bessere Usability erhalten.

Das bedeutet der sichtbare Bereich für Suchmaschinenoptimierung

Da sich der sichtbare Bereich einer Website je nach Endgerät unterscheidet, ist es wichtig, diesen für alle relevanten Bildschirmauflösungen und Ansichten zu optimieren. Dazu gehören die klassischen Geräte wie PC und Laptop genauso wie mobile Endgeräte wie Tablet und Smartphone. Der User muss je nach Endgerät im Bereich „above the fold“ stets die Informationen und Argumente finden, die dafür sorgen, dass er möglichst lange auf der Seite bleibt. Dadurch reduziert sich die Absprungrate und im besten Fall entsteht eine Conversion.

Im sichtbaren Bereich lassen sich Inhalte platzieren, die die Aufmerksamkeit der User auf sich ziehen. Dazu gehören:

  • Navigation
  • Kurze Informationstexte
  • Call to Action

Grundsätzlich empfiehlt Google wichtige Inhalte im sichtbaren Bereich bevorzugt abzubilden und nicht zu viele werbliche Anzeigen zu integrieren.

Gut zu wissen

Sind zu viele Werbebanner beispielsweise via Google AdSense im sichtbaren Bereich eingebunden, kann es sein, dass das Nutzererlebnis leidet und sich die Absprungrate erhöht.

Above the fold für die wichtigsten Endgeräte optimieren

Je nach Branche und Angebot werden Websites entweder verstärkt von mobilen Endgeräten oder PCs aufgerufen und sollten entsprechender der User-Anfragen optimiert werden. Um herauszufinden, mit welchen Endgeräten die Zielgruppe die eigene Website bevorzugt besucht, bietet Google Analytics entsprechende Auswertungen an. Hier lässt sich unter anderem auf einen Blick analysieren, über welche Endgeräte und mit welcher Bildschirmgröße die Website am häufigsten aufgerufen wird. Zu dieser Auswertung gelangen Nutzer über:

  • Zielgruppen
  • Browser und Betriebsgeräte
  • Bildschirmauflösung

Mit den daraus gewonnenen Erkenntnisse lässt sich der sichtbare Bereich gezielt für die wichtigsten Auflösungen und Endgeräte optimieren.

Fazit

Für den richtigen Aufbau einer Website ist der Bereich „above the fold“ entscheidend. Nehmen Sie sich die Zeit und bringen Sie relevante Inhalte dort zum Einsatz. Weiterführende Informationen und entsprechende Inhalte fügen Sie „below the fold“ ein.


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