Accessibility

Was bedeutet Accessibility?

Accessibility, zu Deutsch: Barrierefreiheit, bezieht sich im Web auf die Praxis, Hindernisse zu beseitigen, die die Interaktion von Menschen mit Behinderungen oder den Zugang zu Websites von Menschen mit Behinderungen verhindern. Wenn Websites korrekt entworfen, entwickelt und bearbeitet werden, haben alle Nutzer gleichen Zugriff auf Informationen und Funktionen.

Zu den Anforderungen, die die Accessibility im Internet erfüllen soll, gehören:

Visuelle Beeinträchtigungen einschließlich Blindheit, verschiedene häufige Arten von Sehbehinderung und Sehschwäche, verschiedene Arten von Farbenblindheit.
z.B. Schwierigkeiten oder Unfähigkeit, die Hände zu benutzen, einschließlich Zittern, Muskelverlangsamung, Verlust der Feinmotorik usw. aufgrund von Zuständen wie Parkinson-Krankheit, Muskeldystrophie, Zerebralparese, Schlaganfall.
Gehörlosigkeit oder Schwerhörigkeit, einschließlich Schwerhörige.
Foto-epileptische Anfälle durch visuelle Reize oder blinkende Effekte verursacht.
Entwicklungsstörungen, Lernbehinderungen (Dyslexie, Dyskalkulie usw.) und kognitive Behinderungen unterschiedlicher Herkunft, die Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Entwicklungsreife, Problemlösungs- und Logikfähigkeiten etc. beeinflussen.

Beispiele für die Accessibility

Damit Sie sich ein besseres Bild von Accessibility machen können, stellen wir Ihnen nachfolgend ein paar Beispiele vor:

  • Wird eine Website mit semantisch bedeutsamem HTML codiert und textliche Entsprechungen für Bilder und Links mit Namen bereitgestellt, hilft dies blinden Nutzern. Sie können eine Software verwenden, die den Text in Gesprochenes umwandelt.
  • Auch wenn Texte und Bilder vergrößert werden können, ist es für Nutzer mit schlechter Sehkraft einfacher, den Inhalt zu lesen.
  • Sind Links unterstrichen und farbig hinterlegt, wird sichergestellt, dass farbenblinde Nutzer sie erkennen können.
  • Sind klickbare Links und Bereiche größer, hilft dies Nutzern, die eine Maus nicht präzise steuern können.
  • Wenn Seiten so codiert sind, dass Nutzer allein mit der Tastatur oder einem einzelnen Schalterzugriffsgerät navigieren können, hilft dies Nutzern, die keine Maus oder sogar eine Standardtastatur verwenden können.
  • Wenn Videos mit Untertiteln versehen sind oder eine Version in Gebärdensprache verfügbar ist, können taube und schwerhörige Benutzer das Video verstehen.
  • Werden blinkende Effekte vermieden oder optional angepasst, sind Nutzer, die anfällig für dadurch verursachte Anfälle sind, nicht gefährdet.
  • Wenn Inhalte in einfacher Sprache geschrieben und mit Anweisungsdiagrammen und Animationen illustriert werden, können Benutzer mit Dyslexie und Lernschwierigkeiten den Inhalt besser verstehen.

Barrierefreiheit lässt sich mit wenigen Klicks und Anpassungen für alle Nutzer gleichermaßen schaffen.

Fazit

Websites lassen sich ordnungsgemäß erstellen und pflegen und dadurch alle diese Nutzer berücksichtigen, ohne die Benutzerfreundlichkeit der Website für nicht behinderte Nutzer zu beeinträchtigen.

Weiterführende Informationen zu digitaler Barrierefreiheit erhalten Sie hier.


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