Browser Caching

Was ist Browser Caching?

Browser Caching ist eine der besten Möglichkeiten, um die Leistung einer Website beziehungsweise eines Servers zu verbessern. Webserver wie Apache sind in der Lage, Header für Dateien hinzuzufügen oder zu ändern und darüber den Zeitraum festzulegen, für den die Datei im Browser des Endbenutzers zwischengespeichert werden soll. Wenn Nutzer eine Website besuchen, die Browser Caching verwendet, speichert der für den Zugriff verwendete Browser Inhalte, die über ihre Header-Felder signalisieren, dass das Objekt zwischengespeichert werden soll.

Browser wie Chrome, FireFox und Internet Explorer unterstützen heutzutage grundsätzlich alle Browser Caching. Vielfach wird Anwendern empfohlen, Bilder, Filme, CSS, HTML und Javascript wann immer möglich zwischenzuspeichern. Auf diese Weise wird nicht nur Bandbreite gespart, sondern auch die Anzahl der Roundtrips reduziert, die Browser und Server benötigen, um alle erforderlichen Daten zu übertragen.

Browser Caching reduziert Ladezeiten und Netzlast

Würde man das Browser Caching nicht aktivieren und auf seiner Website beispielsweise 10 jeweils 1 MB große Bilder verwenden, dann sendet der Server jedes Mal, wenn diese Seite geladen wird, 10 MB an Bildern, selbst wenn dieselbe Person genau diese Seite in unveränderter Form bereits zehn Mal hintereinander in einem Browser angezeigt hat. Dies wäre offensichtlich eine enorme Verschwendung von Bandbreite und Ressourcen. Wenn das Browser Caching aktiviert ist, wäre die erste Seitenansicht zwar noch immer mindestens besagte 10 MB groß. Wenn jedoch dieselbe Person und derselbe Browser die Website eine Minute später erneut besuchen würde, sollten alle 10 MB dieser Bilder noch im Browser zwischengespeichert sein. Die nächsten 9 Seitenaufrufe kosten den Server in Bezug auf die Bandbreite demnach fast nichts.

Der Browser Cache ist ein temporärer Speicherort auf dem Computer eines Benutzers für Dateien, die vom Browser heruntergeladen werden, um Websites anzuzeigen. Dateien, die lokal zwischengespeichert werden, enthalten alle Dokumente, aus denen eine Website besteht, zum Beispiel HTML-Dateien, CSS-Stylesheets, JavaScript-Files sowie Grafikbilder und andere Multimediainhalte. Wird eine Website erneut besucht, überprüft der Browser, welcher Inhalt in der Zwischenzeit aktualisiert wurde, und lädt im Idealfall nur aktualisierte Dateien oder Dateien, die nicht bereits im Cache gespeichert sind. Dies reduziert die Bandbreitennutzung sowohl auf Benutzer- als auch auf Serverseite und ermöglicht ein schnelleres Laden der Seite. Daher ist der Cache für Anwender besonders nützlich, wenn diese eine langsame oder eingeschränkte Internetverbindung haben.

Probleme im Zusammenhang mit Browser Caching

Der Browser Cache kann ziemlich groß werden und viel Platz auf der Festplatte einnehmen, gefüllt mit Daten von Websites, die man zu einem großen Teil wahrscheinlich nie wieder besuchen wird. Obwohl man die maximale Größe des Browser Cache begrenzen kann, ist es unter Umständen immer noch nützlich, diesen gelegentlich zu löschen, um Probleme zu beheben und die Dinge wieder zu beschleunigen. Zwischengespeicherte Versionen einer Website können manchmal Probleme verursachen, zum Beispiel dann, wenn der Browser keine neue Kopie herunterlädt, obwohl die Website seit dem letzten Zwischenspeichern aktualisiert wurde. Ein weiterer Hinweis auf ein Cache-Problem ist, wenn eine Website nur teilweise geladen wird oder wie schlecht formatiert aussieht. Da der Cache im Mittelpunkt vieler Probleme mit Webseiten steht, empfiehlt der IT-Support gerne grundsätzlich und pauschal, dass Anwender ihren Browser Cache leeren, wenn sie entsprechende Phänomene melden.

Tipp

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