Skyscraper

Skyscraper Ads gehören zu den Werbebannern und Display Ads. Der Skyscraper ist, wie der Name vermuten lässt, geformt wie ein Hochhaus. Oft wird er rechts oder links vom Inhalt einer Webseite platziert. Skyscraper können sich beim Scrollen mitbewegen. Er misst mindestens 120 x 600 Pixel.

Eine weitere Form stellt der Wide Skyscraper dar. Er wird grundsätzlich rechts neben dem Content platziert. Der Wide Skyscraper misst 160 x 600 oder 200 x 600 Pixel. Er darf die Größe von 40 Kilobyte nicht überschreiten.

Der Skyscraper zieht durch seine große Bannerfläche viel Aufmerksamkeit auf sich. Daher wird er oft für Branding Kampagnen genutzt. Zusammen mit einem Superbanner kann die Werbebotschaft auf dem gesamten Hintergrund einer Webseite platziert werden.

Internetwerbung

Banner und Display Ads gehören zur Internetwerbung. Wie in Printmedien wird ein Bereich einer Webseite mit Werbebotschaften gebucht. Je nach Ziel der Werbekampagne, soll der Nutzer den Banner klicken oder zumindest auf ein Produkt aufmerksam gemacht werden.

Der Markt für Onlinewerbung wächst jedes Jahr. Deutsche Unternehmen investieren mehr Geld in Display Ads, als in SEA (Search Engine Advertising) oder Affiliate Programme. Durch erhöhten mobile Traffic, bestehen auch für die Internetwerbung steigende Chancen. Die Anfragen nach Mobile Advertising werden in den nächsten Jahren weiter steigen.

Infrastruktur

Zur Auslieferung von Bannern und Display Ads werden Ad Server genutzt. Auf diesen wird eine Ad Server Software installiert. Die Software steuert unter anderem die Rotation der Banner. Ein User kann bei mehrmaligem Aufruf einer Seite, immer einen neuen Banner sehen.

Werbetreibende bieten unterschiedliche Formate der Banner und Display Ads an. Diese unterscheiden sich besonders in der Wirkung und Wahrnehmung beim Nutzer. Einzelne Formate werden besonders aufdringlich und störend wahrgenommen. Andere können sich in den Inhalt einer Seite integrieren. Gerade Pop Ups oder Pop Unders werden von Nutzern als störend und nicht vertrauenswürdig eingestuft. Solche Formate können auch den Betreibern einer Webseite schaden.

Vor- und Nachteile

Jedes Werbeformat hat Vor- und Nachteile. Banner und Skyscraper werden eher als Werbung wahrgenomen. Sie lassen den Inhalt der Webseite für den Leser sichtbar. Bei Layern und Rectangles ist dies oft nicht der Fall. Dies kann zu einem Imageschaden für Unternehmen und Advertiser führen.

Weil sich viele Internetnutzer von Werbebannern gestört fühlen, setzen sie AdBlocker ein. Diese unterbinden das Laden von Bannern beim Aufbau der Webseite. Der Werbewitschaft entsteht dadurch ein finanzieller Schaden, denn nicht immer kann eine gebuchte Kampagne komplett ausgespielt werden. Rich Media, Nanosite Banner und Flying Banner sollen die psychologische Wirksamkeit erhöhen.

Bei einigen Nutzer kommt es auch zur AdBlindness. Werbung wird auf Seiten einfach nicht mehr wahrgenommen, weil sie keine Aufmerksamkeit mehr generieren kann.

Die Messbarkeit von Bannerwerbung stellt einen Vorteil dar. Jede Impression und Klick können protokolliert werden. Damit werden Kampagnen für Image oder Produkt skalierbar. Dies erfolgt mittels Cookies. Diese erfassen auch die Seitenaufrufe.

Werbung und SEO

Banner werden über Skripte eingebunden. Diese können von Crawlern der Suchmaschinen oft nicht gelesen werden. Grundsätzlich stellt das kein Problem dar, dass ein Crawler Teile eines Skriptes im HTML Code findet. Jedoch setzt der Algorithmus die Anzahl an Skripten in Relation zum Inhalt. Gibt es zu wenig Inhalt und zu viel Werbung wird das das Ranking negativ beeinflussen.

Wenn die Seite sogar als Webspam eingestuft wird, zieht dies eine Penalty nach sich.


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