Skip to main content

Top of Mind

Das Top of Mind Bewusstsein ist ein wichtiges Konzept in den Bereichen Verbraucherverhalten, Marketingforschung und Marketingkommunikation. Es ist ein Maß dafür, wie gut Marken in den Köpfen der Verbraucher rangieren.

Im Marketing bezieht sich das Top of Mind Bewusstsein auf eine Marke oder ein bestimmtes Produkt, das den Kunden zuerst in den Sinn kommt, wenn sie an eine bestimmte Branche oder Kategorie denken. Es ist dabei eine besondere Form der Markenwahrnehmung. Unternehmen versuchen, durch Medienpräsenz auf Kanälen wie Internet, Radio, Zeitungen, Fernsehen, Zeitschriften und sozialen Medien Bekanntheit zu schaffen. In einer Umfrage unter fast 200 leitenden Marketingmanagern gaben 50% an, dass sie diese Methode sehr nützlich fanden.

Das Bewusstsein wird in Marketing Metrics definiert: ,,Die erste Marke, die einem Kunden spontan eine Frage zu einer Kategorie stellt. Der Prozentsatz der Kunden, für die eine bestimmte Marke oberste Priorität hat, kann gemessen werden.” Das Bewusstsein wurde auch definiert als ,,Prozentsatz der Befragten, die ohne Angabe von Gründen zuerst eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Produkt benennen, wenn sie in den letzten 30 Tagen aufgefordert werden, alle Anzeigen in einer allgemeinen Produktkategorie aufzulisten.”
Auf der Markt-Ebene wird Top of Mind-Bewusstsein häufiger als der am meisten erinnerte Markenname definiert.

Top of Mind Bewusstsein im Social Media

Um dieses Bewusstsein im Social Media zu erreichen, hilft das Nischenmarketing. Wer sich und seine Marke zu allgemein gestaltet, der verschwendet viel Zeit und Ressourcen auf der Suche nach einer passenden Zielgruppe. Wer sich dagegen auf eine bestimmte Nische konzentriert, der hat größere Chancen auf einen festen Kundenstamm.

Im Folgenden vier Schritte, mit denen die Markenbekanntheit verbessert und somit das Top of Mind Bewusstsein bei potenziellen Kunden erreicht wird.

  • Zunächst sollte auf eine Nischengruppe von Kunden gezielt werden. Hierbei hilft es eine Marketingkampagne für eine kleine Gruppe zu entwerfen. Dabei kann es sich um lokale Twitter-Follower oder die Nachbarschaft, die das Unternehmen umgibt, handeln. Ein kleinerer, gezielterer Ansatz fühlt sich persönlicher an und vereinfacht die Interaktion mit den Kunden.
  • Dann sollte Markenbekanntheit durch regelmäßige Kommunikation aufgebaut werden. Dabei sollte das Social Media häufig und zu verschiedenen Tageszeiten genutzt werden, um die Aufmerksamkeit des Publikums zu gewinnen. Zudem hilft es eine E-Mail-Kampagne zu versenden. Hier ist es wichtig sowohl die Häufigkeit als auch ein Format festgelegt werden, auf die sich die Kunden verlassen können. Gleiches gilt für Direktwerbung.
  • Feedback suchen und teilen. Kunden lieben es, geschätzt zu werden. Somit zeigt es positiv, wenn direkt nach der Meinung der Kunden zu neuen Produkten gefragt wird. Im Anschluss können dann die Erfahrungsberichte von glücklichen Kunden geteilt werden. Ein neuer Kunde wird dadurch erfahren, dass es dort draußen glückliche Kunden zu einem bestimmten Produkt oder einer Marke gibt.
  • Die Belohnungsfrequenz. Jedes Unternehmen wünscht sich Stammkunden. Aus diesem Grund sollte der Fokus nicht nur auf der Gewinnung neuer Kunden liegen, sondern auch darauf, bestehende Kunden zu halten und für ihre Treue zu belohnen. So sollten den besten Kunden beispielsweise ein kostenloses Produkt oder ein ermäßigter Service angeboten werden. Auch hilft es dafür zu sorgen, dass diese Kunden immer wieder kommen. Je öfter sie das Unternehmen nämlich besuchen, desto höher steigt es auf der Bewusstseinsebene.

Sie haben noch Fragen?

Kontaktieren Sie uns

Kostenlose SEO Analyse