Google Ads Case Study Möbel-Onlineshop: 130 % mehr Käufe mit Kampagnen nach Verkaufslogik
Ein Onlineshop für Möbel und Wohnaccessoires verkauft Produkte mehrerer Hersteller und eine eigene Marke. Google Ads lief profitabel, das Konto war aber nach Herstellern sortiert. Das Budget folgte damit dem Sortiment und nicht der Frage, was sich gerade verkauft.
Ein Jahr später bringt Google Ads im Sommerquartal 130 % mehr Käufe und 72 % mehr Umsatz als im Vorjahr. Gleichzeitig kostet ein Kauf heute 12 % weniger. Jeder Euro in Google Ads bringt rund 6,50 € Umsatz. Alle Zahlen stammen aus Google Ads, der Kunde ist anonymisiert.
Das erfährst du in diesem Case:
- Die Ausgangslage: Warum ein Konto nach Herstellern schwer zu skalieren ist.
- Das Vorgehen: Wie Kampagnen nach Lieferzeit, Aktion, Saison und Eigenmarke das Wachstum möglich machen.
- Die Ergebnisse: 130 % mehr Käufe, 72 % mehr Umsatz und 12 % günstigere Käufe.
Du willst lieber gleich alle Zahlen und Charts sehen? Blättere hier direkt durch die komplette Case Study:
Die Ausgangslage: profitabel, aber nach Herstellern sortiert
Das Konto bestand aus Performance-Max-Kampagnen je Hersteller, dazu einer allgemeinen Kampagne und einer für Gartenmöbel. Das funktionierte, hatte aber Grenzen:
- Budget nach Sortiment: Das Geld folgte dem Hersteller, nicht der Frage, was sich gerade verkauft.
- Ungleiche Rendite: Die Kampagne mit dem größten Budget hatte die niedrigste Rendite.
- Keine Bühne für die Eigenmarke: Die eigenen Produkte hatten keine eigene Kampagne.
Für einen Shop, der wachsen will, ist eine andere Frage wichtiger: Welche Produkte verkaufen sich gerade, zu welchem Anlass und wie schnell sind sie beim Kunden?
Das Vorgehen: Kampagnen nach Verkaufslogik statt nach Hersteller
Im vierten Quartal 2025 haben wir das Konto neu aufgebaut, im Sommer 2026 kamen weitere Kampagnen dazu. Der Großteil des Kontos bietet heute auf Umsatz, mit der Gebotsstrategie “Conversion-Wert maximieren”. Die wichtigsten Bausteine:
- Performance Max nach Lieferzeiten: Die größte Kampagne gliedert das Sortiment nach Lieferzeit und bringt heute rund ein Drittel des Umsatzes über Google Ads.
- Eigene Kampagnen für Aktionen und Saison: Aktionen bekommen Budget, wenn sie laufen, Saisonware in ihrer Saison, ohne den Rest des Kontos zu verdrängen.
- Eigenmarke mit eigener Bühne: Die neue Kampagne für die Eigenmarke erreicht im ersten Quartal einen ROAS von 10,4. Jeder Euro bringt dort über 10 € Umsatz.
- Premium und Indoor: eigene Kampagnen für weitere Sortimente mit eigenem Potenzial.
- Weniger Hersteller-Kampagnen: Von zwei Hersteller-Kampagnen läuft heute noch eine, und deren ROAS hat sich mehr als verdoppelt, von 4,8 auf 10,4.
Als Google Ads Agentur betreuen wir Search, Performance Max und Shopping aus einer Hand.
Das Ergebnis: mehr als doppelt so viele Käufe, jeder günstiger
Verglichen wird das Sommerquartal (Juli bis September) 2025 mit 2026, also gleiche Saison, gleiche Monate. Als Kauf zählt eine abgeschlossene Bestellung im Shop, als Umsatz der in Google Ads gemessene Bestellwert.
Die Zahlen im Überblick, Sommer 2026 gegen Sommer 2025:
- Käufe: +130 %
- Umsatz: +72 %
- Kosten pro Kauf: -12 %
- Käufe je investiertem Euro: +13 %
- ROAS im Sommer 2026: 6,5
Das ist der Kern des Cases: Das Konto ist gewachsen und gleichzeitig effizienter geworden. Jeder investierte Euro bringt heute 13 % mehr Käufe als vor einem Jahr, und ein Kauf kostet 12 % weniger.
Stärkster Monat zum Schluss: Der September 2026 ist der umsatzstärkste Monat im gesamten Zeitraum. Der Umsatz über Google Ads lag 164 % über dem Vorjahresmonat, der ROAS stieg von 5,8 auf 7,1.
Für wen das funktioniert
Das Muster passt für Onlineshops mit großem Sortiment, vielen Herstellern und Produkten mit unterschiedlicher Lieferzeit, Saison oder Marge: Möbel, Wohnen, Garten, Heimwerken, Mode. Überall dort lohnt es sich, Kampagnen nach dem zu bauen, was sich verkauft, und nicht nach der internen Sortierung des Shops.
- Ziel-ROAS aus der Marge: Bevor das Budget steigt, legen wir fest, ab welchem ROAS ein Verkauf über Google Ads Gewinn bringt.
- Sauberer Produktfeed: Titel, Kategorien und Verfügbarkeit im Feed entscheiden, wie gut Performance Max die richtigen Produkte ausspielt.
- Schritt für Schritt skalieren: mehr Budget dort, wo die Rendite stimmt.
Fazit: 130 % mehr Käufe, jeder Kauf günstiger
Der Umbau vom Hersteller-Konto zum Konto nach Verkaufslogik hat das Wachstum möglich gemacht: mehr als doppelt so viele Käufe, 72 % mehr Umsatz, und ein Kauf kostet weniger als vor einem Jahr.
Willst du wissen, wie viel Wachstum in deinem Shop-Konto steckt? In der kostenlosen Potenzialanalyse schauen wir gemeinsam auf deine Kampagnen, deinen Feed und deinen Ziel-ROAS. Unsere Pakete findest du unter Google Ads Angebote.
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FAQ: Google Ads für Onlineshops
Was ist ein guter ROAS für einen Onlineshop?
Das hängt von deiner Marge ab. Ein ROAS von 6,5 heißt: Jeder Euro Werbebudget bringt 6,50 € Umsatz. Ob das profitabel ist, entscheidet, wie viel von diesem Umsatz nach Wareneinsatz und Versand übrig bleibt. Deshalb legen wir den Ziel-ROAS immer aus der Marge fest und nicht aus einem Branchenschnitt.
Werden Käufe teurer, wenn ein Google Ads Konto wächst?
Nicht, wenn die Kampagnenstruktur das Wachstum trägt. In diesem Case sind die Käufe um 130 % gestiegen, und ein Kauf kostet trotzdem 12 % weniger als vorher. Entscheidend ist, dass zusätzliches Budget in die Kampagnen fließt, die nachweislich verkaufen.
Sollte man Performance-Max-Kampagnen nach Herstellern aufteilen?
Nur wenn Hersteller wirklich unterschiedliche Margen oder Ziele haben. In diesem Case hat eine Aufteilung nach Lieferzeit, Aktion, Saison und Eigenmarke deutlich besser funktioniert. Die verbliebene Hersteller-Kampagne erreicht heute einen ROAS von 10,4 statt 4,8.
Wie lange dauert ein Umbau des Google Ads Kontos?
Der Umbau selbst geht schnell. Danach optimieren wir kontinuierlich: neue Kampagnen kommen dazu, wenn sie Potenzial haben, und das Budget wächst dort, wo die Rendite stimmt. So wird das Konto Quartal für Quartal stärker.
Welche Rolle spielt der Produktfeed bei Google Ads?
Eine große. Performance Max und Shopping spielen Produkte auf Basis des Feeds aus. Fehlen Kategorien, sind Titel ungenau oder stimmt die Verfügbarkeit nicht, lernt die Gebotsstrategie auf einer schwachen Basis. Für bessere Produkttexte im Shop haben wir mit feed2content.ai eine eigene Lösung.








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