Wie baut man Verlinkungen auf?

Was ist Wie baut man Verlinkungen auf??

Kurzantwort

Verlinkungen baust du auf, indem du relevante Seiten mit verständlichen Linktexten verbindest. Eingehende externe Links findest du über die Google Search Console und Backlink-Checker. Links setzt du im Editor oder per HTML. Für SEO solltest du zuerst die interne Verlinkung deiner fünf wichtigsten Seiten verbessern, bevor du aufwendig neue Backlinks aufbaust.

Verlinkungen aufbauen bedeutet in der Praxis zwei verschiedene Dinge: Du kannst prüfen, welche Websites oder internen Seiten auf eine URL verweisen, oder selbst einen klickbaren Link setzen. Beide Aufgaben sind schnell lösbar. Der größte ungenutzte Hebel liegt meist in der internen Verlinkung, weil du dafür weder Partner noch zusätzliches Budget brauchst.

1. Wer verlinkt auf meine Website?

Welche externen Websites auf deine Domain verweisen, siehst du kostenlos in der Google Search Console unter dem Bericht zu Links. Dort findest du häufig verlinkte Seiten, verlinkende Websites und verwendete Linktexte. Die Daten stammen direkt von Google, bilden jedoch keine garantiert vollständige Liste aller bekannten Backlinks ab.

1.1 Backlinks in der Search Console finden

Öffne deine Property in der Google Search Console und wähle im linken Menü den Bereich „Links“. Unter „Externe Links“ zeigt Google, welche Zielseiten besonders häufig verlinkt werden. Mit einem Export kannst du die Daten anschließend in Excel oder einem Tabellenprogramm sortieren.

  • Prüfe, welche Unterseiten die meisten externen Links erhalten.
  • Sieh nach, welche Domains auf deine Website verweisen.
  • Kontrolliere die häufigsten Linktexte.
  • Exportiere die Tabellen für regelmäßige Vergleiche.

Der häufigste Auswertungsfehler besteht darin, nur die Gesamtzahl der Links anzusehen. Zehn Links von derselben Domain sind etwas anderes als Links von zehn unabhängigen Domains. Deshalb solltest du zusätzlich die Domain-Popularität betrachten, also die Anzahl unterschiedlicher verlinkender Domains.

1.2 Weitere Backlinks kostenlos prüfen

Ein kostenloser Checker ergänzt den Überblick. Der kostenlose Backlink-Check analysiert neben vorhandenen Links auch Domain-Popularität, IP-Popularität, Linkpower und Spam-Score. Er listet die 100 relevantesten gefundenen Backlinks nach Domainwert auf. Auch diese Datenbank kann Links übersehen, weil kein externer Anbieter das gesamte Web vollständig erfasst.

Mehrere Quellen vergleichen

Keine Backlink-Quelle ist vollständig. Nutze die Google Search Console als kostenlose Google-Quelle und ergänze sie durch einen Backlink-Checker. Beurteile Abweichungen nicht automatisch als Fehler, denn die Systeme crawlen unterschiedliche Bereiche des Webs und aktualisieren ihre Daten zu verschiedenen Zeitpunkten.

Prüfe deine Domain direkt und verschaffe dir einen ersten Überblick über vorhandene externe Verlinkungen:

2. Wie ist eine Seite verlinkt?

Die Verlinkung einer Seite besteht aus zwei Richtungen: Eingehende Links führen auf die Seite, ausgehende Links führen von ihr zu anderen URLs. Für eine vollständige Prüfung brauchst du deshalb eine Liste aller internen und externen Links samt Quellseite, Zielseite, Linktext, Statuscode und Linkattribut.

Prüfung Gesuchte Information Geeignete Methode
Externe Verlinkung Welche fremden Domains verweisen auf die Seite? Google Search Console und Backlink-Checker
Interne Verlinkung Welche eigenen URLs verweisen auf die Seite? Website-Crawler
Ausgehende Links Auf welche internen und externen Ziele verweist die Seite? Quelltext, Editor oder Website-Crawler
Technische Qualität Funktionieren die Ziele und welche Attribute werden verwendet? Statuscode- und Linkprüfung

2.1 Wo ist eine einzelne Seite verlinkt?

Um festzustellen, wo eine bestimmte Seite intern verlinkt ist, gibst du ihre URL in einen Crawler ein und prüfst die eingehenden internen Links. Das Ergebnis sollte die Quell-URLs und möglichst auch die jeweiligen Ankertexte enthalten. So erkennst du, ob eine wichtige Leistungsseite nur aus dem Menü oder zusätzlich aus passenden Fachinhalten verlinkt wird.

Genau hier kippt die Analyse per Hand. Bei zehn Seiten kannst du Links noch im Browser suchen. Bei mehreren hundert URLs übersiehst du zwangsläufig Verweise in älteren Artikeln, Filtern, Fußzeilen und Seitentemplates. Der Technik-Crawler der Performance Suite listet intern verlinkte URLs auf und prüft unter anderem Links auf 4xx-Ziele sowie interne Links mit einem nofollow-Attribut. Dadurch fallen auch Seiten auf, auf die kein interner Link führt.

Technik Crawler Performance Suite

Eine verwaiste Seite besitzt keinen auffindbaren eingehenden internen Link. Sie kann zwar über eine XML-Sitemap oder einen externen Link entdeckt werden, ist für Nutzer und Suchmaschinen innerhalb der normalen Seitenstruktur aber schlecht erreichbar. Verwaiste Produktkategorien, Leistungsseiten und ältere Ratgeber solltest du deshalb entweder sinnvoll einbinden, weiterleiten oder bewusst entfernen.

3. Wie setzt man einen Link?

Einen Link setzt du, indem du einen Text, ein Bild oder ein anderes Seitenelement mit einer Zieladresse verbindest. In Redaktionssystemen funktioniert das meist über ein Kettensymbol. Im HTML-Code besteht ein Link aus einem öffnenden <a>-Tag, der Zieladresse, dem sichtbaren Linktext und einem schließenden </a>-Tag.

3.1 Verlinkung im Editor einfügen

Markiere im Editor den Text, der anklickbar werden soll. Klicke auf das Link- oder Kettensymbol, füge die vollständige Ziel-URL ein und bestätige die Eingabe. Teste den Link anschließend in der Vorschau. Bei internen Links solltest du nach Möglichkeit die endgültige Zieladresse auswählen und keine bereits weitergeleitete alte URL verwenden.

  • Passenden Text markieren.
  • Linkfunktion im Editor öffnen.
  • Ziel-URL vollständig einfügen.
  • Änderung speichern und in der Vorschau testen.

3.2 Texte, Bilder und Dateien verlinken

Du kannst neben Wörtern auch Bilder, Schaltflächen, E-Mail-Adressen, Telefonnummern und PDF-Dateien verlinken. Das Grundprinzip bleibt gleich: Das anklickbare Element erhält ein eindeutiges Ziel. Bei Dateien sollte der Linktext Format und Inhalt nennen, etwa „Checkliste zur internen Verlinkung als PDF“, damit der Nutzer vor dem Klick weiß, was ihn erwartet.

3.3 Einen Link in HTML erstellen

Der grundlegende HTML-Link lautet: <a href="https://www.beispiel.de/">Beschreibender Linktext</a>. Für eine interne Unterseite kannst du auch einen relativen Pfad verwenden: <a href="/leistungen/">Unsere Leistungen</a>. Absolute URLs mit Domain sind leichter zu kontrollieren, relative Pfade bleiben bei einem Domainwechsel flexibler.

Soll eine externe Seite in einem neuen Tab geöffnet werden, lautet der Code beispielsweise: <a href="https://www.beispiel.de/" target="_blank" rel="noopener">Beispielseite</a>. Ein neuer Tab ist bei externen Quellen häufig sinnvoll, sollte aber bewusst eingesetzt werden. Nutzer erwarten bei normalen Navigationslinks meist, dass sich das Ziel im selben Tab öffnet.

3.4 Kann man einen Link verlinken?

Ein Link ist bereits eine Verknüpfung und muss nicht noch einmal verlinkt werden. Gemeint ist normalerweise, eine URL als anklickbaren Hyperlink einzubauen. Statt die lange Adresse sichtbar auszuschreiben, hinterlegst du sie hinter einem verständlichen Text. Aus https://www.beispiel.de/ratgeber/ wird so der anklickbare Linktext „Ratgeber zum Thema“.

4. Interne und externe Links unterscheiden

Ein interner Link verbindet zwei URLs derselben Domain. Ein externer Link führt zu einer anderen Domain. Ein Backlink ist die umgekehrte Perspektive: Eine fremde Website setzt einen externen Link auf deine Domain. Diese Unterscheidung bestimmt, ob du den Link direkt kontrollieren kannst.

Linkart Beispiel Kontrolle Typischer Nutzen
Interner Link Ratgeber verweist auf Leistungsseite Vollständig bei dir Navigation, Themenstruktur und Autoritätsverteilung
Externer Link Ratgeber verweist auf eine Quelle Link bei dir, Ziel fremd Beleg und weiterführende Information
Backlink Fachportal verweist auf deine Seite Bei der verlinkenden Website Externe Empfehlung und Autorität

Links vor der Veröffentlichung prüfen

Ein falsch gesetzter interner Link kann Nutzer direkt in einen 404-Fehler führen und einen wichtigen Weg zur Anfrage oder zum Kauf unterbrechen. Prüfe deshalb Ziel-URL, Statuscode und Weiterleitungen. Interne nofollow-Links solltest du nur verwenden, wenn die Zielseite bewusst keine Relevanz für Suchmaschinen erhalten soll.

5. Gute Linktexte geben Orientierung

Ein guter Linktext beschreibt konkret, was sich auf der Zielseite befindet. „Leitfaden zur Backlink-Analyse“ ist aussagekräftiger als „mehr erfahren“. Nutzer können dadurch besser entscheiden, ob ein Klick sinnvoll ist. Suchmaschinen erhalten zugleich einen kontextbezogenen Hinweis zum Thema der Zielseite.

Der typische Fehler ist nicht ein einzelner allgemeiner Linktext. Kritisch wird es, wenn derselbe Begriff auf verschiedene Zielseiten verweist. Wenn „SEO-Angebot“ einmal auf eine Leistungsübersicht und an anderer Stelle auf einen Ratgeber führt, verwässert die Seitenzuordnung. Lege für wichtige URLs einen bevorzugten Themenanker fest und prüfe bei neuen Links, ob dieser wirklich zur Zielseite passt.

  • Beschreibe den Inhalt der Zielseite präzise.
  • Formuliere Linktexte natürlich im Satzkontext.
  • Verwende relevante Begriffe ohne Keyword-Stuffing.
  • Nutze denselben eindeutigen Anker nicht für unterschiedliche Ziele.
  • Verlinke auf die endgültige URL statt auf eine Weiterleitung.

6. Interne Verlinkung zuerst verbessern

Interne Verlinkungen sind kostenlos, direkt kontrollierbar und an einem Nachmittag deutlich zu verbessern. Externe Links erfordern dagegen Recherche, geeignete Inhalte, Kontaktaufnahme und häufig mehrere Abstimmungen. Deshalb ist interner Linkaufbau in vielen Projekten der schnellste realistische Hebel, um vorhandene Autorität gezielter auf umsatzrelevante Seiten zu lenken.

Besonders auffällig sind Websites mit vielen informativen Ratgebern, deren Leistungs- oder Kategorieseiten fast ausschließlich über die Navigation erreichbar sind. Der Content gewinnt Impressionen und Backlinks, gibt aber kaum Kontext an die Seiten weiter, auf denen Anfragen oder Käufe entstehen. Zwei bis fünf passende Links aus starken Bestandsinhalten können dann wertvoller sein als ein weiterer Artikel ohne klare interne Anbindung.

Wenn du deine technischen und internen Verlinkungsdaten zentral prüfen möchtest, kannst du einen kostenlosen Zugang anlegen:

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7. Starte mit fünf Zielseiten

Wähle zuerst die fünf Seiten aus, die für Umsatz, Anfragen oder strategische SEO-Sichtbarkeit am wichtigsten sind. Prüfe danach, wie viele interne Links auf jede dieser URLs zeigen, aus welchen Seitentypen sie kommen und welche Linktexte verwendet werden. Diese Reihenfolge verhindert, dass du hunderte unwichtige Links optimierst, während zentrale Angebote intern kaum gestützt werden.

  • Fünf geschäftlich wichtige Zielseiten festlegen.
  • Eingehende interne Links je Zielseite zählen.
  • Starke Ratgeber und Übersichtsseiten als Quellen suchen.
  • Pro Quelle einen inhaltlich passenden Link ergänzen.
  • Linktexte und Ziel-URLs kontrollieren.
  • Verwaiste Seiten separat bearbeiten.

Priorisiere Links aus Seiten, die bereits organischen Traffic, Backlinks oder eine starke Position innerhalb deiner Navigation besitzen. Ein Link aus einem thematisch passenden, häufig besuchten Ratgeber liefert Nutzern einen echten nächsten Schritt. Ein zusätzlicher Link aus einer kaum erreichbaren Archivseite verändert dagegen wenig.

8. Externe Verlinkungen gezielt aufbauen

Externe Links entstehen, wenn andere Websites einen Grund haben, deine Inhalte zu empfehlen. Gute Anlässe sind eigene Daten, verständliche Anleitungen, Checklisten, Fachbeiträge, Studien, Rechner oder Werkzeuge. Eine normale Leistungsseite wird deutlich seltener freiwillig verlinkt als ein Inhalt, der eine konkrete Frage beantwortet oder fremde Arbeit erleichtert.

Bewerte einen möglichen Backlink nicht nur nach einer einzelnen Kennzahl. Prüfe die thematische Nähe der verlinkenden Seite, ihre tatsächlichen Rankings, die Platzierung des Links, den Linktext, den Online-Status sowie Domain- und IP-Popularität. Die Linkpower kann als Skala von 0 bis 100 einen Vergleich erleichtern, ersetzt aber keine inhaltliche Qualitätsprüfung.

Details zu jedem Backlink in der Performance Suite

Für den Einstieg reicht häufig eine strukturierte Backlink-Analyse der eigenen Domain und relevanter Wettbewerber. Sie zeigt, welche Inhalte in deinem Markt Links erhalten und welche Websites grundsätzlich offen für fachliche Verweise sind. Wer direkt mit wahllosen Anschreiben startet, investiert meist viel Zeit in Kontakte ohne thematische Passung.

9. So gehen wir vor

Bei der Online Solutions Group GmbH (OSG) beginnen wir mit den geschäftlich wichtigsten Zielseiten und prüfen deren interne Linkquellen, Linktexte, Statuscodes und Erreichbarkeit. Der Crawler macht verwaiste Seiten und fehlerhafte Ziele sichtbar, anschließend entscheidet eine feste Ansprechperson über die Priorisierung. Externen Linkaufbau trennen wir klar von internen Korrekturen, damit Aufwand und Wirkung nachvollziehbar bleiben. Wenn du die Umsetzung abgeben möchtest, findest du den passenden Rahmen auf unserer Seite zur professionellen Onpage-Optimierung.

10. Häufige Fragen zu Verlinkungen

Wie kann ich sehen, wer meine Website verlinkt?

Öffne in der Google Search Console den Bereich zu externen Links und prüfe die verlinkenden Websites. Ergänze die Daten durch einen Backlink-Checker, weil keine einzelne Quelle alle vorhandenen Backlinks vollständig erfasst.

Wie kann man feststellen, wo eine Seite intern verlinkt ist?

Ein Website-Crawler zeigt die eingehenden internen Links einer URL samt Quellseiten und Linktexten. Bei kleinen Websites kannst du zusätzlich die Suchfunktion des Redaktionssystems oder eine Suche im Quellcode verwenden.

Wie füge ich einen Link in einen Text ein?

Markiere den gewünschten Linktext, öffne im Editor die Linkfunktion und füge die Ziel-URL ein. Prüfe den Link anschließend in der Vorschau, damit Adresse, Weiterleitung und Seitentyp stimmen.

Was ist eine interne Verlinkung?

Eine interne Verlinkung verbindet zwei Seiten derselben Domain. Sie hilft Nutzern bei der Navigation und zeigt Suchmaschinen, welche Inhalte zusammengehören und welche Zielseiten innerhalb der Website besonders relevant sind.

Wie viele interne Links sollte eine Seite haben?

Es gibt keine feste optimale Anzahl. Jeder Link sollte einen nachvollziehbaren Nutzen besitzen, thematisch passen und auf ein funktionierendes Ziel führen. Wichtiger als die Menge sind Kontext, Zielseite und Linktext.

Sollten externe Links in einem neuen Tab geöffnet werden?

Externe Quellen können in einem neuen Tab geöffnet werden, wenn Nutzer den ursprünglichen Inhalt parallel behalten sollen. Interne Navigationslinks sollten sich normalerweise im selben Tab öffnen, weil dies dem üblichen Nutzerverhalten entspricht.

Ist interner Linkaufbau kostenlos?

Interner Linkaufbau verursacht keine Kosten für Veröffentlichungen auf fremden Websites. Du benötigst jedoch Zeit für Analyse, Priorisierung, redaktionelle Anpassungen und technische Kontrollen. Für viele Unternehmen ist er trotzdem der wirtschaftlichste Einstieg.

Beginne nicht mit der größten Linkliste, sondern mit den fünf Seiten, die für dein Geschäft den höchsten Wert haben. Sobald diese Seiten aus passenden Inhalten erreichbar sind, kannst du die übrige Website systematisch bearbeiten und danach gezielt externe Verlinkungen entwickeln.

Wenn du Prioritäten, Fehlerquellen und konkrete Linkmöglichkeiten gemeinsam prüfen möchtest, kannst du einen kostenlosen und unverbindlichen Potenzialcheck anfragen.

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