Wo finde ich Keyword-Tools?

Kurzantwort
Keyword-Tools findest du bei Google im Ads-Konto unter den Planungs-Tools sowie bei spezialisierten SEO-Anbietern direkt im Browser. Das frühere Google Keyword Tool heißt heute Keyword-Planer. Für eine schnelle Recherche kannst du kostenlose Werkzeuge ohne Anmeldung nutzen. Die Google Search Console ergänzt diese Daten um echte Suchanfragen deiner eigenen Website.
Keyword-Tools unterscheiden sich vor allem beim Zugang, bei der Datenquelle und bei der Abdeckung von Sprache und Region. Für den Einstieg reicht meist ein kostenloses Tool ohne Anmeldehürde. Wechsel erst, wenn dir eine konkrete Funktion fehlt, etwa regionale Daten, Wettbewerbswerte oder ein dauerhaftes Ranking-Monitoring.
1. Google Keyword Tool finden
1.1 So findest du das Keyword Tool
Das Google Keyword Tool heißt heute Google Keyword-Planer. Du findest es nach der Anmeldung in Google Ads im Bereich für Tools und Planung. Je nach aktueller Oberfläche führt der Weg über das Werkzeugsymbol oder das Menü „Tools“ zum Punkt „Keyword-Planer“. Dort kannst du neue Keyword-Ideen abrufen oder Suchvolumen und Prognosen für vorhandene Begriffe prüfen.
Der häufigste Irrtum beginnt schon vor der Anmeldung: Viele suchen den Keyword-Planer in der normalen Google-Suche oder in der Google Search Console. Dort liegt er nicht. Google stellt das Werkzeug innerhalb von Google Ads bereit, weil seine Kennzahlen ursprünglich für die Planung bezahlter Suchkampagnen gedacht sind.
1.2 Wo Googles Keyword Tool liegt
Bei Google liegt das Keyword Tool ausschließlich im Verwaltungsbereich von Google Ads. Du brauchst deshalb ein Google-Ads-Konto, auch wenn du zunächst keine Anzeigen schalten möchtest. Ein aktives Werbebudget ist für die reine Recherche nicht zwingend erforderlich. Ohne laufende Kampagnen zeigt Google Suchvolumen teilweise jedoch nur als grobe Spanne an.
Typischer Suchfehler: Die Google Search Console besitzt keinen Menüpunkt namens Keyword-Planer. Sie zeigt Suchanfragen, über die deine Website bereits Impressionen oder Klicks erhält. Der Google Keyword-Planer sucht dagegen nach neuen Begriffen und liefert Planungswerte für einen Markt.
2. Keyword-Tools ohne Konto nutzen
Wenn du nur prüfen möchtest, ob ein Thema gesucht wird, ist ein Ads-Konto unnötiger Aufwand. Browserbasierte Keyword-Tools liefern erste Ideen oft ohne Registrierung. Gute kostenlose Angebote zeigen mindestens das geschätzte Suchvolumen, die Wettbewerbsintensität und den CPC. Der CPC bezeichnet die geschätzten Kosten pro Anzeigenklick und kann ein Hinweis auf den wirtschaftlichen Wert eines Suchbegriffs sein.
| Quelle | Zugang | Geeignet für | Wichtige Einschränkung |
|---|---|---|---|
| Google Keyword-Planer | Google-Ads-Konto | Keyword-Ideen, Suchvolumen und SEA-Planung | Teilweise breite Volumenspannen |
| Kostenloses Browser-Tool | Meist ohne Konto | Schnelle Themenprüfung und Longtail-Ideen | Datenbasis und Region prüfen |
| Fragen-Sammler | Je nach Anbieter ohne Konto | Ratgeber, FAQ und Suchintention | Oft ohne belastbares Suchvolumen |
| Google Search Console | Zugriff auf die eigene Website | Echte Suchanfragen, Klicks und Impressionen | Keine vollständige Marktanalyse |
Der kostenlose Keyword-Planner auf seoagentur.de funktioniert direkt im Browser. Er liefert Keyword-Vorschläge sowie Daten zu Suchvolumen, Konkurrenz und Klickpreisen. Für die erste Abfrage sind keine E-Mail-Adresse und keine persönlichen Daten nötig. Mehrere Begriffe lassen sich miteinander vergleichen.
Prüfe deine ersten Begriffe direkt im Artikel. Gib dafür ein Hauptthema ein, das ein potenzieller Kunde tatsächlich suchen würde, etwa eine Leistung, eine Produktkategorie oder eine konkrete Frage.
Eine lange Vorschlagsliste ist noch keine Keyword-Recherche. Streiche Begriffe, die nicht zu deinem Angebot passen, selbst wenn sie ein hohes Suchvolumen haben. Prüfe anschließend, ob die Suchergebnisse Ratgeber, Produkte, lokale Anbieter oder Vergleichsseiten zeigen. Diese Treffer verraten, welchen Inhalt Google für die jeweilige Suchintention erwartet.
3. Search Console als Keyword-Quelle
Die Google Search Console ist streng genommen kein Keyword-Tool, liefert für bestehende Websites aber häufig die ehrlichsten Daten. Im Leistungsbericht siehst du, mit welchen Suchanfragen deine Seiten bereits gefunden werden, wie viele Impressionen und Klicks entstehen und auf welcher durchschnittlichen Position die Domain erscheint.
Ein typischer Fehler kostet mehr Potenzial als die Wahl des falschen Tools: Ein Marketing-Team sucht stundenlang nach neuen Keywords, während vorhandene Seiten bereits auf Position 8 bis 20 für passende Suchanfragen erscheinen. Genau diese Begriffe sind oft der bessere Startpunkt. Die Seite besitzt bereits Relevanz und benötigt möglicherweise nur eine präzisere Antwort, einen besseren Title oder einen zusätzlichen Abschnitt. Prüfe deshalb zuerst die Suchanfragen mit vielen Impressionen und niedriger CTR, bevor du neue Themen planst.

Search-Console-Daten erklären außerdem, warum das angezeigte Suchvolumen nie die einzige Entscheidungsgrundlage sein darf. In der Praxis bringen Begriffe mit niedrigem ausgewiesenem Volumen teilweise relevanten Traffic, während große generische Keywords kaum qualifizierte Besucher liefern. Das Performance-Suite-Handbuch empfiehlt deshalb eine iterative Keyword-Recherche und den Abgleich mit echten Klickdaten. Ein universell passendes Suchvolumen gibt es nicht, besonders im B2B-Bereich sind kleine Volumina normal.
Eine ausführliche Einordnung der Messwerte findest du im Beitrag zur Zuverlässigkeit der Google Search Console.
4. Sprache und Region prüfen
Der Unterschied zwischen Keyword-Tools liegt weniger in der Länge ihrer Funktionsliste als in der Passung der Daten. Ein Werkzeug kann für englischsprachige Märkte gute Vorschläge liefern und bei deutschen B2B-Begriffen schwach sein. Prüfe deshalb vor einer größeren Auswertung immer Land, Sprache und Datenquelle.
Ein schneller Qualitätstest
Teste dasselbe Keyword in zwei Werkzeugen und vergleiche zehn Vorschläge. Passen mindestens sieben davon zu Angebot, Sprache und Zielgruppe, ist das Tool für eine erste Recherche brauchbar. Weichen die Vorschläge thematisch ab oder vermischen sie Länder, solltest du die Daten nicht ungeprüft in einen Redaktionsplan übernehmen.
Bei lokalen Unternehmen muss die Region noch enger gefasst werden. Ein bundesweites Suchvolumen hilft einem Handwerksbetrieb nur begrenzt, wenn er in einem Radius von 40 Kilometern arbeitet. Für B2B-Unternehmen wiederum kann ein Keyword mit wenigen monatlichen Suchen wertvoll sein, wenn eine einzige Anfrage einen hohen Auftragswert besitzt.
5. Mit welchem Tool solltest du starten?
Starte mit einem Werkzeug ohne Anmeldung und recherchiere zunächst fünf bis zehn Kernbegriffe. Das reicht, um Themen, Formulierungen und erste Longtail-Keywords zu erkennen. Longtail-Keywords bestehen aus mehreren Wörtern und beschreiben den Bedarf genauer, etwa „Keyword Tool für lokale Dienstleister“ statt nur „Keyword Tool“.
Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn eine konkrete Grenze auftaucht. Das kann ein fehlender regionaler Filter, keine Exportfunktion, ungenaue Wettbewerbsdaten oder fehlendes Ranking-Monitoring sein. Wer ohne klares Problem mehrere Tools parallel einführt, verbringt schnell mehr Zeit mit dem Abgleich unterschiedlicher Zahlen als mit der Umsetzung.
Wenn du Keyword-Daten dauerhaft speichern, Rankings verfolgen und mit weiteren SEO-Daten verbinden möchtest, findest du über den dauerhaft kostenlosen Free Account einen passenden Einstieg. Einen breiteren Vergleich eigener Lösungen bietet der Überblick der SEO-Tools. Die zugrunde liegende Performance Suite verbindet Keyword-Daten mit weiteren Messwerten in einem System.
Du möchtest die Recherche nach dem ersten Test dauerhaft weiterführen?
6. Keyword-Tools richtig einsetzen
Ein Keyword-Tool beantwortet drei verschiedene Fragen: Wonach suchen Menschen, wie häufig suchen sie danach und welche Absicht steckt hinter der Suche? Nur die ersten beiden Punkte lassen sich weitgehend automatisieren. Die Suchintention prüfst du am zuverlässigsten direkt in den Google-Ergebnissen.
Für eine kompakte Recherche reichen fünf Schritte:
Plane pro Seite ein klares Hauptthema und passende Varianten. Eine Produktseite, ein Ratgeber und eine Leistungsseite können dieselben Wörter enthalten, beantworten aber unterschiedliche Absichten. Die Anleitung zur Keyword-Recherche zeigt, wie aus der Liste eine Seitenstruktur und ein belastbarer Content-Plan entstehen.
7. So gehen wir vor
Bei der Online Solutions Group GmbH (OSG) beginnen wir nicht mit einer möglichst langen Keyword-Liste, sondern mit Markt, Angebot und Suchintention. Keyword-Vorschläge werden mit Search-Console-Daten, bestehenden Rankings und den tatsächlichen Google-Ergebnissen abgeglichen. Die Performance Suite aktualisiert verwandte Suchbegriffe laufend, sodass neue Produkte, Fragen oder gesetzliche Änderungen nicht erst bei der nächsten manuellen Jahresanalyse auffallen.
Die Maschine sammelt und ordnet die Daten. Unsere Experten entscheiden, welche Begriffe Umsatzpotenzial besitzen und welche nur Traffic ohne Geschäftswert versprechen. Wenn du diese Auswahl fachlich prüfen lassen möchtest, kannst du einen kostenlosen Potenzialcheck anfragen.
8. Häufige Fragen zu Keyword-Tools
Ist der Google Keyword-Planer kostenlos?
Der Google Keyword-Planer lässt sich über ein Google-Ads-Konto ohne zusätzliche Tool-Gebühr nutzen. Ohne aktive Kampagnen können Suchvolumen jedoch als breite Spannen erscheinen.
Brauche ich ein Google-Ads-Konto für den Keyword-Planer?
Ja, der Google Keyword-Planer liegt innerhalb von Google Ads und erfordert ein Ads-Konto. In der normalen Google-Suche und in der Search Console ist das Werkzeug nicht verfügbar.
Ist der Google Keyword-Planer gut für SEO?
Der Google Keyword-Planer eignet sich für erste Keyword-Ideen und Volumenwerte. Für SEO solltest du die Ergebnisse zusätzlich mit der Suchintention, den Google-Ergebnissen und den echten Suchanfragen deiner Website abgleichen.
Kann ich eine Keyword-Recherche kostenlos durchführen?
Ja, für eine erste Keyword-Recherche reichen ein kostenloses Browser-Tool, die Google-Suche und bei bestehenden Websites die Search Console. Kostenpflichtige Funktionen werden erst bei umfangreichem Monitoring, Exporten oder Wettbewerbsanalysen relevant.
Welcher Keyword-Planer ist der richtige?
Der passende Keyword-Planer liefert Daten für deine Sprache und Zielregion und zeigt mindestens Suchvolumen, Wettbewerb und verwandte Begriffe. Starte ohne Anmeldehürde und wechsle erst, wenn eine benötigte Funktion fehlt.
Wie benutzt man ein Keyword-Tool?
Gib einen Begriff ein, der dein Produkt, deine Leistung oder das Problem des Kunden beschreibt. Filtere die Vorschläge nach Relevanz, Region, Suchvolumen und Suchintention und ordne die ausgewählten Begriffe anschließend passenden Seiten zu.
Das richtige Keyword-Tool ist das Werkzeug, mit dem du ins Arbeiten kommst. Beginne mit wenigen relevanten Begriffen, prüfe Sprache und Region und gleiche Schätzwerte mit echten Search-Console-Daten ab. Ein größerer Tool-Stack lohnt sich erst, wenn er eine klar benannte Lücke schließt.
Wenn aus den Keyword-Daten eine konkrete SEO- und Content-Strategie werden soll, besprechen wir im Erstgespräch, welche Themen für deine Domain realistisch und wirtschaftlich sinnvoll sind. Das Gespräch ist kostenlos, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.








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