Wo findet man gute Keywords?

Was ist Wo findet man gute Keywords??

Kurzantwort

Gute Keywords findest du zuerst in der Google Search Console, danach in echten Kundenfragen, Google-Suchvorschlägen, Foren, Bewertungen, Keyword-Tools und bei Wettbewerbern. Besonders wertvoll sind Suchbegriffe, für die deine Website bereits auf Position elf bis zwanzig erscheint. Die besten Keywords stehen selten ausschließlich im Tool, sondern oft in der Sprache deiner Kunden.

Gute Keywords erkennst du nicht allein am Suchvolumen. Sie müssen zum Angebot, zur Suchabsicht und zur realistischen Ranking-Chance deiner Website passen. Die folgende Reihenfolge spart Zeit, weil sie mit vorhandener Nachfrage beginnt und reine Tool-Ideen erst später ergänzt.

1. Keyword-Quellen nach ihrem Wert

Die beste Keyword-Quelle ist diejenige, die echte Nähe zu deinem Geschäft hat. Ein Suchbegriff aus einer konkreten Kundenanfrage ist meist aussagekräftiger als eine allgemeine Tool-Empfehlung mit hohem Suchvolumen. Wir priorisieren die Fundorte deshalb in dieser Reihenfolge:

Priorität Fundort Warum die Quelle wertvoll ist
1 Google Search Console Zeigt Suchanfragen, über die deine Website bereits Impressionen oder Klicks erhält.
2 Kundenanfragen und Vertrieb Liefert echte Sprache, Einwände und kaufnahe Fragen.
3 Google-Suchvorschläge Zeigt häufige Ergänzungen und verwandte Suchabsichten.
4 Foren und Bewertungen Macht Probleme, Erwartungen und Fachbegriffe der Zielgruppe sichtbar.
5 Keyword-Tools Ergänzt Ideen um Suchvolumen, Wettbewerb und CPC.
6 Wettbewerber Zeigt Themenlücken und bereits funktionierende Seitentypen.

2. Google Keywords zuerst selbst finden

Die meisten Unternehmen starten ihre Recherche in einem Keyword-Tool. Dabei liegt die wertvollste Liste oft schon in der Google Search Console. Unter den Leistungsdaten findest du Suchanfragen, für die deine Website eingeblendet wurde, einschließlich Klicks, Impressionen, Klickrate und durchschnittlicher Position.

Filtere besonders nach Begriffen mit vielen Impressionen und Positionen zwischen elf und zwanzig. Für diese Keywords hat Google bereits eine relevante Seite erkannt. Häufig reichen eine präzisere Überschrift, ein zusätzlicher Antwortabschnitt, bessere interne Links oder eine Aktualisierung des vorhandenen Inhalts, um näher an Seite eins zu kommen.

Priorisiere vorhandene Nachfrage

Eine neue Seite startet ohne Ranking-Signale. Eine bestehende URL auf Position 14 besitzt bereits Relevanz. Prüfe deshalb zuerst Suchanfragen auf Seite zwei, bevor du zehn neue Themen in den Redaktionsplan aufnimmst.

Ein Fehler kippt diese Auswertung regelmäßig: Teams exportieren Hunderte Search-Console-Begriffe und behandeln alle gleich. Das führt zu einer langen Liste, aber zu keiner Entscheidung. Nimm zunächst nur Suchanfragen auf, die zu deinem Angebot passen, eine erkennbare Suchabsicht haben und bereits einer konkreten URL zugeordnet sind. Zehn belastbare Chancen sind für den Start mehr wert als 2.000 ungeprüfte Zeilen.

3. Die richtigen Keywords für deine Website

Die richtigen Keywords beschreiben nicht nur dein Produkt. Sie spiegeln den Anlass wider, aus dem jemand danach sucht. Ein Hersteller von Zeiterfassungssystemen sollte deshalb nicht ausschließlich auf „Zeiterfassung“ schauen. Fragen zu Pflicht, Gesetz, Einführung, Kosten oder mobilen Mitarbeitern können näher an einem konkreten Informationsbedarf liegen.

Wie schnell sich solche Themen verändern, zeigt eine Auswertung aus der Performance Suite: Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 13. September 2022 erschienen bereits am 19. September neue verwandte Suchbegriffe rund um „digitale Zeiterfassung“, „Pflicht“ und „Gesetz“. Verwandte Suchanfragen werden dort täglich aktualisiert. Eine einmal erstellte Excel-Liste kann solche Veränderungen kaum abbilden.

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Bewerte jede Idee mit vier einfachen Fragen:

  • Passt der Begriff zu einem Produkt, einer Leistung oder einer relevanten Kundenfrage?
  • Welche Antwort erwartet der Nutzer: Erklärung, Vergleich, lokale Auswahl oder Kaufmöglichkeit?
  • Kann deine Website eine bessere und konkretere Antwort als die aktuellen Treffer liefern?
  • Gibt es bereits eine passende URL oder muss ein neuer Inhalt entstehen?

Eine ausführliche Methode bietet unser Leitfaden zur Keyword-Recherche Schritt für Schritt. Für die Auswahl gilt trotzdem: Relevanz und Suchabsicht schlagen ein isoliert betrachtetes Suchvolumen.

4. Kundenfragen liefern kaufnahe Begriffe

Die besten Keyword-Ideen hören wir oft nicht in einem SEO-Meeting, sondern in einem Vertriebsbriefing. Formulierungen wie „Kann das System auch mehrere Standorte abbilden?“ oder „Was passiert mit meinen Daten beim Anbieterwechsel?“ enthalten Produktmerkmale, Einwände und Suchabsichten in einem Satz.

Bitte Vertrieb, Support und Kundenservice, eine Woche lang jede echte Kundenfrage zu notieren. Gruppiere die Fragen anschließend nach Problem, Produkt, Vergleich, Kosten und Umsetzung. Aus einer Frage kann ein FAQ-Absatz entstehen, aus fünf ähnlichen Fragen ein Ratgeber und aus einem kaufnahen Thema eine Leistungsseite.

Ein einfacher Test: Würde ein Kunde diesen Begriff in einem Gespräch tatsächlich verwenden? Wenn die Antwort nein lautet, ist das Keyword möglicherweise Fachsprache aus dem Unternehmen. Suche dann nach der Formulierung, die der Kunde vor einer Beratung oder einem Kauf benutzt.

Diese Methode verhindert einen typischen Fehler aus B2B-Projekten: Das interne Team recherchiert nach Produktnamen und technischen Kategorien, während Interessenten nach Symptomen, Aufgaben oder Entscheidungskriterien suchen. Wer nur die interne Taxonomie optimiert, veröffentlicht fachlich korrekte Inhalte, die kaum jemand in dieser Form sucht.

5. Longtail-Keywords bei Google finden

Longtail-Keywords sind längere, spezifische Suchphrasen mit klarer Absicht, zum Beispiel „Photovoltaik für Mehrfamilienhaus Kosten“ statt nur „Photovoltaik“. Sie besitzen häufig weniger Suchvolumen, führen aber näher an eine konkrete Frage oder Kaufentscheidung.

Du findest Longtail-Keywords an mehreren Stellen:

  • in der automatischen Vervollständigung des Google-Suchfelds,
  • in verwandten Suchanfragen am Ende der Suchergebnisse,
  • in den Bereichen „Weitere Fragen“ und „Ähnliche Fragen“,
  • in der Google Search Console, besonders bei Suchanfragen aus mehreren Wörtern,
  • in Foren, Bewertungsportalen, Kommentaren und Supportanfragen,
  • in einem kostenlosen Keyword-Planner mit Suchvolumen und Wettbewerb.

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Ein geringes ausgewiesenes Suchvolumen ist kein automatischer Ausschlussgrund. Gerade im B2B-Bereich sind kleine Werte normal. Außerdem können Suchvolumen-Schätzungen vom tatsächlich erreichbaren Traffic abweichen. Die Performance-Suite-Unterlagen empfehlen deshalb einen iterativen Prozess, der Suchvolumen mit Search-Console-Klicks, Wettbewerb und eigener Linkpower verbindet.

Wenn du Keyword-Daten, verwandte Begriffe und Rankings gemeinsam prüfen möchtest, zeigt das Keyword-Tool der Performance Suite zu hinterlegten Suchbegriffen fortlaufend weitere Ideen. Kategorien, Standort und Gerät lassen sich bereits beim Hinzufügen festlegen.

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6. Wo rankt mein Keyword?

Deine Keyword-Position findest du in einem Ranking-Tool oder in der Google Search Console. Die Search Console zeigt allerdings eine durchschnittliche Position über unterschiedliche Suchanfragen, Geräte, Zeitpunkte und Standorte. Dieser Wert ist keine feste Platzierung, die jeder Nutzer zur gleichen Zeit sieht.

Für regionale Anbieter kann dieser Durchschnitt ein falsches Bild erzeugen. Ein Unternehmen kann in Essen auf Position eins und in Düsseldorf auf Position drei erscheinen. Die Performance Suite misst Rankings deshalb lokal und unterstützt mehr als 30.000 Standorte in über 200 Google-Ländern.

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Wenn du lokale Dienstleistungen anbietest, solltest du mindestens den Unternehmensstandort, wichtige Einzugsgebiete und relevante Mobilgeräte getrennt prüfen. Die standortgenaue Analyse der lokalen Sichtbarkeit zeigt, ob ein gutes Durchschnittsranking tatsächlich in den Städten vorhanden ist, in denen Kunden suchen.

Häufiger Deutungsfehler: Eine durchschnittliche Search-Console-Position von acht bedeutet nicht, dass deine Website überall auf Platz acht steht. Für lokale Unternehmen ist eine Messung am tatsächlichen Zielstandort belastbarer als ein bundesweiter Mittelwert.

7. Wo stehen Keywords bei Wettbewerbern?

Keywords von Wettbewerbern findest du über ihre rankenden Seiten, Seitentitel, Überschriften, Navigation und Themenstruktur. Suche zuerst nach deinen wichtigsten Leistungen und notiere, welche Domains wiederholt erscheinen. Das sind deine organischen Wettbewerber. Sie müssen nicht mit den Unternehmen identisch sein, die der Vertrieb als Konkurrenz nennt.

Untersuche anschließend, welche Seitentypen ranken. Wenn bei einem Begriff fast nur Ratgeber erscheinen, wird eine kurze Produktseite die Suchabsicht wahrscheinlich verfehlen. Zeigt Google dagegen Kategorien, lokale Anbieter oder Vergleichsseiten, sollte dein Inhalt diese Erwartung berücksichtigen.

Kopiere keine vollständige Keyword-Liste. Ein Wettbewerber kann für irrelevante Begriffe ranken oder Inhalte besitzen, die nicht zu deinem Geschäftsmodell passen. Nutze die Analyse als Content-Gap-Prüfung: Welche wichtigen Fragen beantwortet der Markt bereits, die auf deiner Website noch fehlen?

8. Wo fügt man Keywords ein?

Es gibt in Google oder in den meisten Content-Management-Systemen kein zentrales Feld, in das du SEO-Keywords einträgst. Das frühere Meta-Keywords-Feld wird von Google nicht für das Ranking ausgewertet. Keywords gehören natürlich in die Bestandteile der Seite, die das Thema erklären.

  • in den Seitentitel beziehungsweise Title Tag,
  • in die Hauptüberschrift und passende Zwischenüberschriften,
  • in den einleitenden Absatz und den fachlichen Fließtext,
  • in aussagekräftige interne Linktexte,
  • in die URL, wenn sie kurz und verständlich bleibt,
  • in die Meta-Description, wenn der Begriff die Klickentscheidung unterstützt.

Ein Keyword muss nicht in jedem Element exakt gleich vorkommen. Google versteht Varianten, Synonyme und thematische Zusammenhänge. Schreibe deshalb zuerst eine vollständige Antwort und prüfe danach, ob Titel, Überschriften und Text klar erkennen lassen, welches Problem die Seite löst. Weitere Beispiele findest du im Ratgeber zum richtigen Einsatz von SEO-Keywords.

9. So gehen wir vor

Bei der Online Solutions Group GmbH verbinden wir Search-Console-Suchanfragen, standortgenaue Rankings, Kundenfragen und Wettbewerbsdaten in einem gemeinsamen Keyword-Pool. Die Performance Suite ergänzt für jedes hinterlegte Keyword neue verwandte Begriffe und aktualisiert diese Daten täglich. Kunden sehen dieselben Daten wie unsere feste Ansprechperson und können Keywords selbst ergänzen oder priorisieren. Wenn du eine belastbare Themenstruktur für SEO und GEO, also Generative Engine Optimization, aufbauen möchtest, starten wir mit einer individuellen Analyse statt mit einer allgemeinen Tool-Liste. Einen ersten Blick auf deine Chancen erhältst du über den kostenlosen Potenzialcheck.

10. Häufige Fragen zu Keywords

Wie finde ich die richtigen Keywords?

Beginne mit Suchanfragen aus der Google Search Console und echten Fragen aus Vertrieb, Support und Kundenservice. Ergänze anschließend Google-Suchvorschläge, Foren, Keyword-Tools und Wettbewerbsdaten. Bewerte jeden Begriff nach Relevanz, Suchabsicht, Ranking-Chance und wirtschaftlichem Nutzen.

Wo finde ich Google Keywords?

Google Keywords findest du in der Google Search Console, in der automatischen Suchvervollständigung, bei verwandten Suchanfragen und im Google Keyword-Planer. Die Search Console ist besonders wertvoll, weil sie Begriffe zeigt, über die deine eigene Website bereits gefunden wird.

Wo finde ich Longtail-Keywords?

Longtail-Keywords findest du in Google-Suchvorschlägen, den ähnlichen Fragen, verwandten Suchanfragen, Foren, Bewertungen und Kundenanfragen. Suche nach längeren Formulierungen, die ein konkretes Problem, einen Standort, eine Zielgruppe oder eine Kaufabsicht enthalten.

Wie sehe ich, wo mein Keyword rankt?

Nutze die Google Search Console oder ein Ranking-Tool. Beachte, dass die Search Console Durchschnittswerte über Standorte, Geräte und Zeitpunkte zeigt. Für lokale Unternehmen sollte das Ranking an den tatsächlich relevanten Orten separat gemessen werden.

Wo gebe ich Keywords auf meiner Website ein?

Es gibt kein zentrales Eingabefeld für SEO-Keywords. Verwende relevante Begriffe natürlich im Seitentitel, in Überschriften, im Fließtext, in internen Links und gegebenenfalls in der URL und Meta-Description. Meta-Keywords werden von Google nicht ausgewertet.

Wie viele Keywords braucht eine Seite?

Eine Seite braucht ein klares Hauptthema und kann mehrere eng verwandte Suchanfragen beantworten. Die Zahl ist weniger wichtig als die gemeinsame Suchabsicht. Benötigen zwei Begriffe unterschiedliche Antworten oder Seitentypen, solltest du getrennte Seiten planen.

Sind Keywords mit wenig Suchvolumen sinnvoll?

Ja, wenn das Keyword genau zu deinem Angebot passt und eine klare Suchabsicht besitzt. Besonders im B2B-Bereich und bei lokalen Leistungen können wenige, aber qualifizierte Suchanfragen wirtschaftlich wertvoller sein als viel unpassender Traffic.

11. Erst sammeln, dann priorisieren

Starte mit einer einfachen Aufgabe: Notiere sieben Tage lang jede Kundenfrage und gleiche diese Liste anschließend mit der Google Search Console ab. So erkennst du, welche Sprache Kunden verwenden und für welche Themen Google deine Website bereits berücksichtigt. Erst danach ergänzt du Suchvolumen, Wettbewerber und Tool-Daten. Diese Reihenfolge liefert eine Keyword-Liste, aus der konkrete Seiten und Optimierungen entstehen.

Wenn du wissen möchtest, welche Keywords für deine Website den größten Hebel haben, prüfen wir deinen aktuellen Stand bei Google und leiten daraus die nächsten Schritte ab. Das Erstgespräch ist kostenlos, unverbindlich und ohne Verkaufsdruck.

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