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TCP

Das Transmission Control Protocol ist ein verbindungsorientiertes Transportprotokoll und Teil der Protokollfamilie TCP/IP. Seine Aufgabe besteht darin, Daten in kleinere Datenpakete zu zerteilen und über das Netzwerk zum Empfänger zu schicken. Dort werden sie von TCP empfangen und wieder in korrekter Reihenfolge zusammengefügt.

Übertragung in mehreren Phasen

Das Übertragen der Daten erfolgt in mehreren Phasen. Die Initialisierungsphase dient dem Verbindungsaufbau zwischen Sender und Empfänger. Anschließend folgt die Datenübertragungsphase, in der die Datenpakete verschickt werden. Empfänger und Sender stehen dabei ständig in Kontakt, in dem sie Kontrollmeldungen austauschen. Durch eine Empfangsbestätigung wird dem Sender mitgeteilt, dass das Paket angekommen ist. Erhält der Sender diese Meldung nicht, wird das Datenpaket erneut versendet. Um bei Übertragungsproblemen doppelte Meldungen oder Pakete unterscheiden zu können, werden diese mit Sequenznummern gekennzeichnet, um so die Zugehörigkeit der Meldung und des Pakets richtig einordnen zu können. In der letzten Phase wird die Verbindung nach Übertragung aller Datenpakete wieder getrennt.

Anpassung der Datenrate an die Netzauslastung

Das Protokoll ist sehr zuverlässig und in der Lage, Datenverluste zu erkennen und zu beheben. Zudem besitzt es einen Algorithmus, der die Datenrate dynamisch an die Netzauslastung anpasst. Hierfür wird während des Datenpaketversands die Datenrate kontinuierlich erhöht, bis die ersten Pakete nicht mehr beim Empfänger ankommen. Sobald dies geschieht, halbiert TCP die Datenrate umgehend.

Veröffentlicht ist das Transmission Control Protocol in RFC (response for a class) 793.

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