Wo finde ich Google Ads?

Was ist Wo finde ich Google Ads??

Kurzantwort

Google Ads findest du über die Anmeldeseite ads.google.com. Dort meldest du dich mit deinem Google-Konto an. Anzeigen können in der Google-Suche, bei Google Maps, im Shopping-Bereich sowie auf Websites, in Videos und in Apps erscheinen. Rechnungen liegen im Abrechnungsbereich, Zertifikate im Profil der Google-Lernplattform.

Google Ads umfasst mehrere getrennte Bereiche: das Werbekonto im Browser, den Google Ads Editor als eigenes Programm, die Abrechnung im Konto und die Zertifikate auf der Lernplattform Skillshop. Entscheidend ist außerdem, wo deine Anzeigen tatsächlich ausgespielt werden. Denn eine größere Reichweite bedeutet nicht automatisch eine höhere Kaufabsicht.

1. Google-Ads-Konto aufrufen

Dein Google-Ads-Konto erreichst du über ads.google.com. Nach der Anmeldung mit deinem Google-Konto landest du entweder direkt in der Kampagnenübersicht oder in einer Kontoauswahl. Falls noch kein Werbekonto besteht, führt Google dich durch die Einrichtung. Prüfe dabei genau, ob du ein neues Konto erstellen oder auf ein vorhandenes Konto zugreifen möchtest.

Der häufigste Stolperstein ist nicht das fehlende Konto, sondern das falsche Google-Login. In Unternehmen existieren oft mehrere geschäftliche und private Google-Konten. Wenn nach der Anmeldung keine Kampagnen erscheinen, kontrolliere zuerst rechts oben die verwendete E-Mail-Adresse. Ein neues Werbekonto anzulegen, obwohl das bestehende Konto nur unter einer anderen Adresse liegt, erzeugt später unnötige Abrechnungs- und Zugriffsprobleme.

1.1 Mehrere Konten zentral verwalten

Agenturen, Unternehmensgruppen und Marketing-Abteilungen können mehrere Werbekonten über ein Google Ads-Verwaltungskonto bündeln. Das Verwaltungskonto ersetzt die einzelnen Konten nicht. Es bildet eine zusätzliche Ebene, über die du zwischen Kunden, Marken oder Ländern wechselst und Zugriffe zentral organisierst.

  • Ein einzelnes Unternehmen nutzt normalerweise ein reguläres Google-Ads-Konto.
  • Mehrere Marken oder Länder können getrennte Konten mit eigener Abrechnung erhalten.
  • Agenturen greifen über ein Verwaltungskonto auf die Konten ihrer Kunden zu.
  • Der Kontoinhaber sollte den administrativen Zugang immer selbst behalten.

Wenn dir ein externer Dienstleister ein Konto eingerichtet hat, lass dir die zehnstellige Kundennummer nennen und prüfe deine Zugriffsrolle. Für ein dauerhaft nutzbares Unternehmenskonto brauchst du keine geteilten Passwörter. Zugänge werden direkt im Werbekonto an die jeweiligen Google-Konten vergeben.

1.2 Google AdWords heißt heute Google Ads

Google AdWords ist kein zweites Werbesystem. Google hat den Dienst 2018 in Google Ads umbenannt. Alte Anleitungen, Rechnungsunterlagen oder interne Dokumente können weiterhin den Begriff AdWords enthalten. Gemeint ist in der Regel dasselbe Werbekonto, das du heute über Google Ads aufrufst.

2. Wo Google-Anzeigen erscheinen

Der Ausspielungsort hängt vom Kampagnentyp und von den gewählten Netzwerken ab. Klassische Suchanzeigen erscheinen vor allem oberhalb oder unterhalb der organischen Suchergebnisse. Shopping-Anzeigen stehen häufig über oder neben den Suchtreffern. Lokale Anzeigen können zusätzlich im Kartenbereich und in Google Maps auftauchen.

BereichTypischer KampagnentypNutzerintention
Über oder unter den organischen SuchergebnissenSuchkampagneOft konkret, da der Nutzer aktiv sucht
Google Maps und KartenbereichLokale SuchanzeigeHäufig regional und handlungsnah
Shopping-BereichShopping oder Performance MaxProdukt- und kaufbezogen
Websites und SuchpartnerSuche, Display oder Performance MaxJe nach Platzierung unterschiedlich
YouTube und andere Video-FlächenVideo oder Performance MaxOft Recherche, Vergleich oder Markenaufbau
AppsApp, Display oder Performance MaxStark abhängig von App und Zielgruppe

2.1 Anzeigen in der Google-Suche

Suchanzeigen werden ausgelöst, wenn eine Suchanfrage zu den Keywords, Zielgruppen- oder KI-Signalen deiner Kampagne passt. Die bezahlten Treffer sind als Anzeige oder Gesponsert gekennzeichnet. Ihre Position ist nicht fest reserviert. Google bewertet bei jeder Auktion unter anderem Gebot, Anzeigenqualität, erwartete Wirkung und Kontext der Suche.

Eine Anzeige muss deshalb nicht bei jeder eigenen Testsuche erscheinen. Budgetgrenzen, Standort, Uhrzeit, Zielgruppe, Gerät, Suchbegriff und bisheriges Suchverhalten können die Ausspielung beeinflussen. Wiederholte Selbstsuchen sind kein belastbarer Anzeigencheck. Verwende für die Prüfung die Anzeigenvorschau im Konto und kontrolliere Impressionen, Suchbegriffe und Kampagnenstatus.

2.2 Karten, Shopping und lokale Suchen

Bei Suchanfragen mit lokalem Bezug können Anzeigen im Kartenpaket oder direkt in Google Maps erscheinen. Ein Nutzer, der nach einem Elektriker in seiner Stadt sucht, befindet sich meist näher an einer Anfrage als jemand, der ein allgemeines Erklärvideo ansieht. Shopping-Anzeigen zeigen dagegen konkrete Produkte mit Bild, Händler und Preis und führen meist direkt zu einer Produktseite.

Für Onlineshops bestimmt der Produktfeed wesentlich, welche Produkte Google einer Suchanfrage zuordnet. Fehlerhafte Titel, fehlende Attribute oder unklare Produktdaten begrenzen die Ausspielung auch dann, wenn ausreichend Budget vorhanden ist. Mehr Reichweite löst schwache Produktdaten nicht.

2.3 Suchpartner, Websites, Videos und Apps

Google Ads kann Suchkampagnen zusätzlich auf Suchpartner ausweiten. Andere Kampagnentypen erreichen Websites, YouTube, Gmail und Apps. Performance-Max-Kampagnen greifen auf mehrere Google-Kanäle zu. Eine Kampagne, die viele Impressionen erzeugt, kann deshalb einen erheblichen Anteil außerhalb der klassischen Google-Suche erhalten.

Prüfe bei jeder neuen Suchkampagne die Netzwerkeinstellungen. Wenn du ausschließlich Nutzer mit einer konkreten Google-Suchanfrage erreichen willst, solltest du die Einbindung von Suchpartnern bewusst bewerten. Bei kanalübergreifenden Kampagnen kontrollierst du zusätzlich, welchen Anteil Websites, Videos und Apps an Kosten und Conversions haben.

Der Kipppunkt zeigt sich oft erst im Bericht: Die Kampagne liefert mehr Klicks, aber der Anteil qualifizierter Anfragen wächst nicht mit. Dann ist die Reichweite nicht grundsätzlich falsch. Sie erfüllt nur möglicherweise ein anderes Ziel. Suche eignet sich häufig für vorhandene Nachfrage, während Video- und Display-Flächen zusätzlich Aufmerksamkeit aufbauen. Bewerte die Bereiche daher getrennt nach Kosten pro Lead, Umsatz oder Conversion-Wert.

3. Herkunft von Klicks prüfen

Der Kontogesamtwert reicht für diese Bewertung nicht aus. Zehn Conversions können aus der Google-Suche, aus Shopping oder aus weiteren Inventaren stammen. Ohne Aufteilung würdest du alle Bereiche gleich behandeln, obwohl Nutzerintention und Wirtschaftlichkeit deutlich auseinanderliegen können. Genau deshalb gehören Netzwerk, Kampagnentyp und Conversion-Quelle in jede belastbare Kampagnenauswertung.

SEO- / SEA-Synergien

Die SEA-Berichte der Performance Suite führen Google-Ads-Daten zentral zusammen und machen Kosten, Klicks, Impressionen sowie Kampagnenentwicklungen auswertbar. Google Ads lässt sich dafür als Datenquelle anbinden. Automatisierte Berichte und einstellbare Alerts unterstützen die laufende Kontrolle, statt Abweichungen erst im nächsten Monatsreport zu entdecken.

Eine typische Fehlentscheidung entsteht, wenn Marketing-Verantwortliche nur den Kampagnennamen lesen. Eine Performance-Max-Kampagne kann Such-, Shopping-, Display- und Video-Flächen nutzen. Der Name sagt daher wenig darüber aus, wo Budget und Conversions entstanden sind. Öffne bei neuen Kampagnen nach den ersten verwertbaren Daten die Kanal-, Placement- und Suchbegriffsauswertungen. Erst dann weißt du, welche Reichweite tatsächlich verkauft und welche hauptsächlich Aufmerksamkeit erzeugt.

Wenn du dein bestehendes Konto, die Zugriffe oder die Netzwerkverteilung gemeinsam prüfen möchtest, kannst du einen unverbindlichen Potenzialcheck anfragen.

Kostenloser Potenzialcheck

4. Google Ads Editor finden

Der Google Ads Editor befindet sich nicht im Werbekonto. Er ist ein separates Desktop-Programm, das du über die offizielle Download-Seite von Google herunterlädst und auf deinem Computer installierst. Nach der Installation lädst du ein oder mehrere Werbekonten in das Programm und überträgst Änderungen anschließend zurück zu Google Ads.

Der Editor lohnt sich vor allem bei umfangreichen Konten. Du kannst damit beispielsweise viele Kampagnen, Anzeigen, Keywords oder Einstellungen gleichzeitig bearbeiten, Inhalte kopieren und geplante Änderungen zunächst lokal prüfen. Für eine einzelne Kampagne mit wenigen Anzeigen reicht die Browser-Oberfläche normalerweise aus.

Browser oder Google Ads Editor?

Nutze das Google-Ads-Konto im Browser für tägliche Kontrollen, Berichte und einzelne Anpassungen. Nutze den Google Ads Editor für Massenänderungen, Kontoumstrukturierungen und die Bearbeitung vieler Kampagnen. Lade vor größeren Änderungen immer den aktuellen Kontostand herunter, damit du nicht auf veralteten Daten arbeitest.

Ein häufiger Editor-Fehler entsteht durch einen alten lokalen Datenstand. Wurde eine Kampagne zwischenzeitlich im Browser geändert, kann der Editor beim Hochladen Konflikte oder unerwünschte Überschreibungen erzeugen. Der sichere Ablauf besteht aus drei Schritten: aktuelle Änderungen herunterladen, lokal bearbeiten und die Vorschau vor dem Veröffentlichen kontrollieren.

5. Rechnung und Zahlungsbelege finden

Google-Ads-Rechnungen und Zahlungsbelege liegen im Bereich Abrechnung des Werbekontos. Je nach aktueller Navigation findest du dort Menüpunkte wie Dokumente, Transaktionen, Abrechnungsaktivitäten oder Zusammenfassung. Wähle den gewünschten Monat und lade das verfügbare Dokument als PDF herunter.

  • Unter Dokumente findest du ausgestellte Rechnungen und steuerliche Unterlagen.
  • Unter Transaktionen siehst du Kosten, Zahlungen, Gutschriften und Belastungen.
  • In den Zahlungseinstellungen stehen Zahlungsprofil und hinterlegte Zahlungsarten.
  • Bei mehreren Konten prüfst du zuerst Kundennummer und Abrechnungsprofil.

Google kann eine hinterlegte Zahlungsart belasten, sobald ein Abrechnungsschwellenwert erreicht ist oder der jeweilige Abrechnungszeitraum endet. Eine Kreditkartenabbuchung muss deshalb nicht exakt dem Budget eines Kalendermonats entsprechen. Den Zusammenhang zwischen Abbuchung, Kampagnenkosten und Zahlungsdatum erkennst du in der Transaktionsübersicht.

Fehlt ein Dokument, ist häufig das falsche Werbekonto oder Zahlungsprofil geöffnet. Das passiert besonders bei Verwaltungskonten mit mehreren Kunden. Vergleiche deshalb die Kundennummer auf dem Dokument mit der Kundennummer oben im Google-Ads-Konto, bevor du eine Rechnung als fehlend meldest.

6. Google-Ads-Zertifikat aufrufen

Google-Ads-Zertifikate findest du nicht im Werbekonto, sondern in deinem persönlichen Profil auf Googles Lernplattform Skillshop. Melde dich dort mit dem Google-Konto an, mit dem du die Prüfung abgelegt hast. Im Profil beziehungsweise im Bereich deiner Erfolge und Zertifizierungen kannst du bestandene Prüfungen aufrufen und den Nachweis teilen.

Wenn kein Zertifikat erscheint, kontrolliere zuerst die angemeldete E-Mail-Adresse. Ein Skillshop-Zertifikat ist an das persönliche Lernprofil gebunden, nicht automatisch an das Google-Ads-Konto des Unternehmens. Wer eine Prüfung mit einem privaten Google-Konto ablegt und später das Geschäftskonto öffnet, sieht den Nachweis dort nicht.

7. So gehen wir vor

Bei einer Kontoanalyse prüfen wir zuerst Eigentümer, Zugriffsrollen, Zahlungsprofil, Conversion-Messung und aktive Netzwerke. Danach trennen wir die Auswertung nach Kampagnentyp, Suchbegriffen, Kosten und tatsächlichen Geschäftsergebnissen. Die Einrichtung und Betreuung von Google Ads verbinden wir mit laufenden Kampagnenberichten, damit nachvollziehbar bleibt, aus welchen Bereichen Klicks und Conversions stammen.

Unternehmen erhalten eine feste Ansprechperson und Zugriff auf dieselben Kampagnendaten wie unser Team. Erfahrung aus über 1.000 Projekten seit 2008 fließt in die Bewertung ein. Für den konkreten Leistungsumfang stehen außerdem unsere Google-Ads-Angebote zur Verfügung.

Zertifziert für SEO und SEA vom BVDW

8. Häufige Fragen zum Google-Ads-Zugang

Ist ein Google-Ads-Konto kostenlos?

Das Anlegen und Verwalten eines Google-Ads-Kontos verursacht keine Grundgebühr. Kosten entstehen, wenn aktive Kampagnen Klicks, Impressionen, Videoaufrufe oder andere kostenpflichtige Interaktionen erhalten.

Warum sehe ich meine Google-Anzeige nicht?

Eine Anzeige kann wegen Budget, Standort, Uhrzeit, Zielgruppe, Gebot, Anzeigenrang oder Kampagnenstatus ausbleiben. Prüfe die Anzeigenvorschau, Impressionen und Freigabestatus im Konto, statt wiederholt selbst bei Google zu suchen.

Ist Google AdWords dasselbe wie Google Ads?

Ja. Google AdWords wurde 2018 in Google Ads umbenannt. Alte Unterlagen und Anleitungen können weiterhin den früheren Namen verwenden.

Ist der Google Ads Editor kostenlos?

Ja. Der Google Ads Editor kann kostenlos heruntergeladen und zur Bearbeitung von Werbekonten verwendet werden. Werbekosten entstehen weiterhin durch die veröffentlichten Kampagnen.

Kann ich Suchpartner in Google Ads ausschalten?

Bei Suchkampagnen kannst du die Einbindung von Suchpartnern in den Netzwerkeinstellungen kontrollieren. Prüfe vor einer Änderung getrennt, welche Kosten und Conversions aus diesem Bereich stammen.

Warum finde ich meine Google-Ads-Rechnung nicht?

Meist ist das falsche Werbekonto, der falsche Zeitraum oder ein anderes Zahlungsprofil ausgewählt. Prüfe im Abrechnungsbereich die Kundennummer, Dokumente und Transaktionen.

Wo erreiche ich den Google-Ads-Support?

Den Google-Ads-Support erreichst du über das Hilfe-Symbol im angemeldeten Werbekonto. Welche Kontaktmöglichkeiten angeboten werden, hängt unter anderem von Region und Konto ab.

9. Konto und Netzwerke kontrollieren

Beginne mit dem richtigen Login und der zehnstelligen Kundennummer. Prüfe danach Zugriffe, Abrechnung und Netzwerkeinstellungen. Bei aktiven Kampagnen ist die wichtigste Frage nicht nur, ob Anzeigen erscheinen, sondern wo Kosten entstehen und welche Platzierungen zu Anfragen oder Verkäufen führen. Diese Kontrolle gehört bei jeder neuen Kampagne auf die Startcheckliste.

Du hast Fragen zu deinem Konto oder möchtest die Herkunft deiner Klicks prüfen lassen? Das Erstgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Die Terminabstimmung erfolgt per Mail.

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