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11. White & Black Hat SEO

Die Bezeichnung White und Black Hat bezieht sich auf Cowboys in alten Westernfilmen. Das typische Duell: Der gute Cowboy trägt den weißen, der böse den schwarzen Hut. Die Bezeichnung kann aber auch auf den “schwarzen Magier” oder “Mafiosi” zurückgeführt werden.

Was verbirgt sich hinter “White Hat/Black Hat”-SEO?

Im Allgemeinen wird im Online Marketing zwischen zwei Arbeitsweisen unterschieden, die strikt voneinander zu trennen sind: White- und Black Hat SEO. Diese beeinflussen das Ergebnis und den langfristigen Website-Erfolg. Informieren Sie sich vorab, welche SEO-Maßnahmen die Agentur anbietet und holen Sie sich genügend Angebote ein. Mit Black Hat SEO kommen Sie evtl. schneller zu Ergebnissen aber das Risiko einer Google Penalty ist sehr hoch. Wenn Sie sich für nachhaltiges White Hat SEO entscheiden, können die Erfolge etwas auf sich warten lassen, sind dafür aber konstant und Google belohnt Sie dafür. Als Premium SEO Agentur berät die OSG Ihre Kunde ausschließlich bei White Hat SEO Maßnahmen und setzt diese gerne um.

White & Black Hat SEO Strategien

White & Black Hat SEO Strategien

Black Hat SEO

SEOs, die Black Hat Maßnahmen anwenden, bedienen sich “verbotener” Methoden und missachten bewusst die Suchmaschinen-Richtlinien von Google. In den meisten Fällen handelt es sich um massives Spamming. Beispielsweise werden die Mitbewerber durch manipulative Maßnahmen aus den Suchergebnissen verdrängt, damit man deren hohe Positionen für sich selbst ergattert. Durch Black Hat SEO erreicht man zwar rasche, aber meist nur kurzlebige SEO-“Erfolge”.

Wird Black Hat SEO aufgedeckt, muss der Verursacher mit Abstrafungen durch die Suchmaschinen-Betreiber und mit schlechteren Rankings rechnen. Im schlimmsten Fall wird die Website vollständig aus den Suchergebnissen ausgeschlossen. Dann ist es sehr schwierig, das Vertrauen der Verantwortlichen zurückzugewinnen. Es sollten also alle Details der Optimierung gut überlegt sein und die SEO-Richtlinien auf jeden Fall beachtet werden. Dies ist unabdingbar, um langfristig ein gutes und stabiles Suchmaschinen-Ranking zu erreichen.

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Black Hat SEO Maßnahmen

  • Article Spinning
    Black Hat SEO Anwender nutzen darüber hinaus auch Programme, welche automatisiert Content herstellen. Meist handelt es sich dabei um die Abwandlung bestehender Texte, damit diese nicht als Duplicate Content, sondern als einzigartig bewertet werden. Nutzt man solche Tools jedoch zu häufig, entstehen dadurch meist qualitativ minderwertige Inhalte.
  • Black Hat SEO Software
    Manche SEOs nutzen spezielle Softwareprogramme. Oft angewandt wird zum Beispiel die Software XRumer, mithilfe derer man sich automatisch in vielen Foren anmelden und posten kann. Ziel ist es, die Linkpopularität in kurzer Zeit zu erhöhen.
  • Link- oder Blogspamming
    Hierbei nutzen SEOs Kommentar- und Trackback-Funktionen von Blogs aus. Beispielsweise wird exzessiv auf YouTube & Co. eigene Werbung gepostet. So versuchen Online Marketing Verantwortliche, bestimmte Themen und Links zu forcieren, allerdings künstlich und ohne Nutzen für den Besucher. Blogmoderatoren setzen daher verstärkt Kommentarsysteme ein, bei denen Links automatisch als „No Follow“ markiert werden und so zum Linkaufbau bei der Suchmaschinenoptimierung nutzlos sind. Auch die Freischaltung von Kommentaren ist eine beliebte Methode um ungewollte Spam-Posts zu vermeiden.
  • Private Blog Network
    Der Aufbau eines PBNs zählt auch zum Blog-Spamming, mit dem Unterschied, dass hier aktiv ein eigenes Blog Netzwerk erstellt wird. Manche SEOs setzen in diesen Netzwerken Crossverlinkungen ein, um die Linkpopularität zu stärken. Hierzu zählen auch Verlinkungen über sogenannte Satelliten Domains: Domains, die speziell für den Linkaufbau konzipiert wurden, um von dort aus themenrelevante Verlinkungen auf eigene Webprojekte zu setzen.
  • Domain Spamming
    Domain-Spamming meint das Kopieren einer gesamten Domain auf eine andere. Dies ist dann die sogenannte Spiegel- bzw. Mirror-Seite. Außerdem ist die Wahrscheinlichkeit für Duplicate Content sehr hoch, welchen Google in der Regel als negativen Rankingfaktor bewertet.
  • Cloaking
    Beim Cloaking (zu Deutsch „Verschleiern“) werden zwei Seiten für eine URL erstellt. Eine der beiden URLs wird dem Besucher, die andere dem Suchmaschinen-Crawler präsentiert. Hierbei melden die Black Hats zuerst die suchmaschinenoptimierte Version bei den Suchmaschinen an. Nachdem diese indexiert wurde, stellen sie die Seite für die “normalen” Besucher online. Suchmaschinen können Cloaking enttarnen, in dem sie eine reguläre Browserkennung und eine neutrale IP-Adresse verwenden, um Websites abzurufen. Den Seiteninhalt vergleichen sie dann mit dem, den sie unter der anderen Version als Suchmaschine angezeigt bekommen.
Abruf wie durch Google aus der Search Console: User und Bot müssen stets das gleiche sehen

Abruf wie durch Google aus der Search Console: User und Bot müssen stets das Gleiche sehen

  • Doorway Page
    Doorway-Pages sind “über”-optimierte Seiten, die ausschließlich für eine hohe Ranking-Position erstellt werden. Sie erscheinen nicht in der normalen Website-Struktur (auch nicht als Link) und können somit in der Regel nur über die Suchergebnisse vom Suchmaschinen-Crawler gefunden werden. DoorwayPages haben keinen guten Inhalt, sondern wiederholen lediglich das Keyword. Somit sind sie für den Nutzer sinnlos. Die Doorway-Page-Methode tritt häufig zusammen mit dem oben aufgeführten Cloaking auf.
  • Page Spoofing
    Unter Page Spoofing versteht man eine auf ein bestimmtes Keyword optimierte Seite, die durch eine Umleitung (Redirect) vor dem User versteckt wird.
  • Page Stuffing (Duplicate Pages)
    Page Stuffing ist eine Technik, bei der die gleiche Seite mehrmals kopiert wird. Dabei sind die Inhalte dieser Seite nur leicht abgeändert. Die Seiten erhöhen die Relevanz der Domain durch scheinbar viel Content. Es ist allerdings nicht ratsam, mehrere Kopien einer Seite mit unterschiedlichen URLs zu erstellen. Für ein hohes Suchmaschinenranking Ihrer bevorzugten Seite können Duplikate beispielsweise durch einen Vermerk in der robots.txt-Datei oder durch das Setzen eines Canonical-Tags oder einer 301-Weiterleitung vermieden werden.
  • Keyword-Stuffing
    Beim Keyword Stuffing werden Keywords und Keyword-Kombinationen übermäßig gebraucht und zu häufig wiederholt, sodass kein sinnvoller Content entsteht. Eventuell werden sogar fremde Markennamen zum eigenen Vorteil genannt. Dies hat keinen Nutzen für die Besucher der Website. Im Gegenteil: Die Texte werden so schwer lesbar. Für White-Hat-Seos gilt daher die Regel, den Text für den Nutzer zu schreiben und nicht mit einer übermäßigen Anzahl an Keywords vollzustopfen. Verschiedene Tools ermöglichen das Überprüfen von erstellten Texten auf die jeweilige Keyworddichte. Der derzeit empfohlene Wert beträgt hier meist 0,8 – 1,5 % (Quelle: seonaptics.de). Wobei dies mittlerweile nicht mehr so streng ist und vom Wettbewerber und auch vom jeweiligen Thema abhängig ist. Wichtig ist, dass der Text gut lesbar für den Nutzer ist und ihm Mehrwert bietet. Auch eine WDF * IDF Analyse ist hilfreich, wenn man Texte optimieren möchte.
  • Meta-Tag-Stuffing
    Beim Meta-Tag-Stuffing werden Keywords in den nicht direkt sichtbaren Meta-Tag „Keywords“ verwendet. Diese sollen nur das Ranking erhöhen bzw. mehr Besucher auf die Seite leiten, haben aber wenig mit der eigentlichen Seite zu tun. Entweder es werden zu viele Keywords oder Keywords ohne Themenrelevanz genutzt. Darüber hinaus schenken Suchmaschinen-Crawler dem Meta-Tag „Keywords“ keine Beachtung mehr, sodass dessen Nutzung ohnehin irrelevant geworden ist.
  • Invisible Text
    Invisible Text (unsichtbarer Text) ist Content, der sich im nicht sichtbaren Bereich einer Webseite befindet. Er enthält die Keywords übermäßig oft und ist nur für Suchmaschinen optimiert. Die unsichtbaren Texte sind also lediglich den Suchmaschinen-Crawlern zugänglich, vor dem Leser werden sie versteckt. Alle Texte und Links auf Ihrer Website müssen sichtbar für die Nutzer sein. Weiterhin dürfen keine Texte in der gleichen Farbe wie der Hintergrund eingebunden werden (sodass der Leser sie nicht mehr sehen kann).
  • Tiny Text
    Bei Tiny Texten wird die Schriftgröße der für Suchmaschinen optimierten Texte auf 1 oder 2 Punkt Größe gesetzt, sodass der Text nahezu unsichtbar wird. Jedoch können selbst die User diese Texte noch sehen und halten sie eventuell für einen Seitenfehler.
  • Invisible Area
    Die invisible Area befindet sich außerhalb des sichtbaren Bildschirmbereichs. Auch dort wird von manchen Webmastern Text platziert, der dann für die Nutzer nicht sichtbar ist. Dies ist mit den CSS-Angaben position: absolute; left : –1000px; möglich. Invisible DIV und z-Index-Überlagerung: Hierbei werden die äußeren Container – die DIVs – mit den Angaben visibility : hidden; und display : none; auf invisible geschaltet. Auch dort steht dann suchmaschinenoptimierter Text, der für Leser unsichtbar wird. Des Weiteren kann einem DIV eine geringere Z-Koordinate zugeordnet werden, wodurch er beispielsweise hinter einem anderen DIV angezeigt und von diesem dann verdeckt wird. Dies ist mit dem CSS-Befehl: z-index:-10; möglich. Somit ist der Text ebenfalls unsichtbar. No Script: Spamming-Texte und Links können ebenfalls in die NoScript-Bereiche von Webseiten abgelegt werden. Texte die sich in diesem Quelltext-Bereich befinden dienen als Alternative, falls ein Script mangels Unterstützung seitens des Browsers nicht ausgeführt werden kann. Einige Black-Hats nutzen diesen Bereich allerdings für sinnlose, suchmaschinenoptimierte Texte.
  • Hidden Links
    Hidden Links (versteckte Links) werden meist über ein sehr kleines, 1×1 Pixel großes Bild gesetzt, welches kaum sichtbar ist. Dieses verlinkt dann auf ein bestimmtes Ziel und erhöht die Linkanzahl auf unnatürliche Art und Weise. Allerdings bringen Verlinkungen auf abgestraften Seiten wenig. Links, die zwar von den Suchmaschinen bereits abgestraft wurden, aber trotzdem noch auf Seiten gesetzt werden, wirken sich negativ auf die eigene Website aus. Diese Links gelten als nicht vertrauenswürdig und werden mit Linkfarmen in Zusammenhang gebracht.
  • Expired Domains
    Expired Domains (deutsch: „Abgelaufene Domains“) sind Domains, deren Laufzeit vorüber ist und von dem Besitzer nicht weiter verlängert wurde. Dadurch sind sie wieder auf dem freien Markt zu erwerben und oft attraktiv für Black Hat SEOs, welche von deren häufig hohem Trust, den Backlinks sowie dem PageRank profitieren wollen. Black Hat Maßnahmen sind in diesem Fall das gezielte Setzen von Verlinkungen auf die eigene Seite von vorher gekauften Expired Domains.
  • Negatives SEO
    Beim sogenannten negativem SEO handelt es sich um den gezielten Angriff von Wettbewerbern mittels Black Hat SEO Maßnahmen. Beispielsweise setzen Websitebetreiber gezielt Links von Wettbewerbern auf Linkfarmen und sonstigen, von Suchmaschinenbetreibern für das Ranking als schlecht bewerteten, Seiten.
  • AdSense-Programm
    Das AdSense-Programm von Google bietet den Usern die Möglichkeit, Werbeeinblendungen auf der eigenen Website anzuzeigen und einen Anteil am Geschäft zu verdienen. Wenn die Seiten allerdings darauf abzielen, möglichst viele Anzeigen-Klicks zu generieren und nicht für den normalen Nutzer konzipiert wurden, ist auch das eine unlautere Methode.

White Hat SEO

Im Gegensatz zu Black Hat SEO bezeichnet „White Hat SEO“ Suchmaschinenoptimierungen, welche die Richtlinien von Suchmaschinen wie Yahoo!, Bing und Google berücksichtigen und einhalten. SEOs, die ausschließlich White Hat Maßnahmen anwenden, halten Abstand von den oben aufgeführten Black Hat Maßnahmen und richten sich voll und ganz an die Richtlinien der Suchmaschinenbetreiber. White Hat SEO wird vor allem dann angewandt, wenn Webseiten nachhaltig und langfristig zu mehr Traffic und mehr Sichtbarkeit geführt werden sollen.

Verfolgen Sie die Interessen Ihrer User, werden Sie auch die Suchmaschinen überzeugen. Google & Co. werten Ihre Seite positiv und stufen Ihren Inhalt als qualitativ hochwertig ein. Hier ist die rede von sogenannten User Signals. Zu den User Signals zählt die Verweildauer, die Click Through Rate (CTR) sowie die Bounce Rate (Absprungrate). Je mehr Sie an diesen Schrauben drehen desto mehr werden Sie von Suchmaschinen dafür belohnt.

Beachte

Die Kosten für White Hat SEO sind nur auf den ersten Blick etwas höher, bedenkt man die Nachhaltigkeit und die stetig steigende Sichtbarkeit ist man mit White Hat SEO auf der sicheren Seite. Dank der vielen Google Updates werden Black Hat SEOs mit Ihren Maßnahmen immer härter durch eine Google Penalty abgestraft. White Hat SEO Maßnahmen sind zwar aufwendiger aber die SERP-Erfolge bleiben meist stabil und man muss keine Google Abstrafung befürchten.
White Hat SEO

Maßnahmen für White Hat SEO

White Hat SEO Maßnahmen

  • Wichtige Keywords
    Mit der Auswahl Ihrer Keywords steht und fällt die Content Erstellung. Es ist wichtig, zu Beginn eines Projektes eine Keywordanalyse zu machen. Für jede Landingpage sollten Keywords festgelegt werden. Nutzen Sie das Fokus-Keyword in der URL, den Meta-Angaben (Meta-Title, Meta-Description), der H1 Überschrift und in angemessener Anzahl im Text. So erreichen Sie, das Suchmaschinen sich Ihrem Text widmen und bewerten.
  • Inhalte (Text, Bilder, Videos etc.)
    Bei der Texterstellung ist es wichtig, sich auf die Intensionen der User zu konzentrieren. Je besser Sie Ihre Zielgruppe kennen umso intensiver können Sie mit Ihrem Content in die Thematik eintauchen. Achten Sie hierbei auf eine gut lesbare Gliederung der Texte. Verwenden Sie gezielte Fettungen, Absätze, Aufzählungen und weitere Formatierungen um den Usern einen Überblick zu verschaffen. Bilder in Texten dienen dazu, Nutzern einen schnellen Überblick über erstellte Textpassagen aufzuzeigen. Durch die Veranschaulichungen tendieren viele User dazu weiter zu lesen und der Artikel bleibt im Gedächtnis. Wenn Sie die Bilder in einer angemessenen Größe hochladen, Alt-Tags, Titel sowie Beschreibung hinzufügen, erfreut das ebenfalls die Suchmaschinen. Bei Videos haben Sie einen ähnlichen Erfolg. Durch die vermehrte mobile Nutzung begrüßen User kurze Videos mit passenden Informationen.
  • Nachhaltiger Linkaufbau
    Gute Backlinks sind nach wie vor ein Rankingfaktor. Unter einem natürlichen Linkprofil versteht man ein ausgeglichenes Verhältnis von Links. Einige Links entstehen durch User, sie teilen Seiten in Blogs, Foren, Social Media und mehr. Andere durch Kooperationen. Kooperationslinks entstehen, wenn beide Webseiten den Usern für ein passendes Thema einen Mehrwert bieten.
Natürlicher Backlinkverlauf seit 2016

Natürlicher Backlinkverlauf seit 2016

Weitere Onpage Optimierungen:

  • Ladezeit
    Die durchschnittliche Ladezeit einer Seite sollte sich im Bereich von 2 – 3 Sekunden bewegen, da ansonsten die User Experience leidet. Mit Tools wie dem OSG Reporting Center können Sie überprüfen, ob Sie noch im grünen Bereich sind und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen.
  • Robot.txt.Datei
    Auf welche Bereiche Ihrer Website hat der Google-Crawler Zugriff und auf welche nicht? Wir prüfen, ob die robots.txt-Datei von Ihnen richtig konfiguriert wurde und Google auf alle relevanten Dateien zugreifen kann.
  • Interne Verlinkung
    Eine kluge und zielgerichtete interne Verlinkung sorgt dafür, dass Besucher der Website und Suchmaschinen-Crawler die Inhalte der Seiten leichter aufnehmen.
  • Navigation
    Eine der wichtigsten Bereiche einer Website ist die Navigation, die logisch und strukturiert aufgebaut sein muss, damit die Besucher der Website sofort das für sie bestimmte Informationsangebot finden.
  • Die Sitemap.xml-Datei
    Die Sitemap.xml-Datei enthält alle Seiten eines Webauftrittes, die von Google in den Suchindex aufgenommen werden sollen. Sie erleichtert der Suchmaschine die Indexierung und sollte stets auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
  • Aufbau der URL:
    Wir achten darauf, dass die URLs Suchmaschinen- und userfreundlich aufgebaut sind und keine IDs oder Parameter enthalten.

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Grey Hat SEO

Da es meist schwierig ist, ausschließlich mit White Hat SEO Erfolge zu erzielen, verwenden viele SEOs sogenannter Grey Hat SEO Maßnahmen. Dies bedeutet, dass sie sich mit ihren Aktivitäten in einer Grauzone zwischen White Hat und Black Hat SEO befinden. Das heißt, sie bedienen sich nicht aggressiv der unter Black Hat SEO aufgeführten Methoden, halten sich allerdings auch nicht ausschließlich an die von Google vorgegebenen Richtlinien.

Einige SEOs nutzen beispielsweise den aktiven Linkaufbau dazu, Sichtbarkeitserfolge zu erzielen. Hierbei werden Backlinks einer Website auf verschiedenen Domains gestreut, um so von den Suchmaschinen-Crawlern als relevanter betrachtet und auf einer besseren Position gerankt zu werden. Jedoch besteht währenddessen die Gefahr, dass die Suchmaschinen dies als Richtlinien-Verstoß Ansehen und die jeweiligen Seiten mit einem Penalty belegen und/oder die Seite ganz aus den Suchergebnissen verbannen.

Ein weiteres Thema ist die Keyworddichte. Natürliche Content Erstellung ist hier das Stichwort. Versuchen Sie Ihr Fokus-Keyword natürlich in den erstellten Text unterzubringen, ohne das es sich wie Keywordspamming ließt. Auch die Suchmaschinen erkennen Keyword-Stuffing. Die Berechnung der Keyworddichte ist eine simple Formel: Häufigkeit des Keywords durch die gesamt Anzahl der Wörter *100.

Um hier aktuell zu bleiben, ist es unabdingbar, dass SEOs immer auf dem aktuellsten Stand der jeweiligen Suchmaschinen-Updates und Algorithmen bleiben, um auf etwaige Richtlinienveränderungen zu reagieren und zu verhindern, dass eigene Websites bestraft werden. Denn die Erkennungs-Methoden der Suchmaschinen bezüglich Black und Grey Hat Aktivitäten werden stetig verbessert und immer erfolgreicher darin, Website-Betreiber zu identifizieren, welche sich nicht an Suchmaschinen-Richtlinien halten.

Konsequenzen von Black Hat SEO

Achten Sie darauf, dass Sie keine der oben genannten Methoden auf Ihrer Website anwenden. Suchmaschinen entwickeln ihre Algorithmen stetig weiter und werden immer besser darin, Black Hat SEO zu erkennen und deren Anwender abzustrafen. Dies kann zu Penaltys führen, die schlechtere Rankings und im schlimmsten Fall einen Ausschluss Ihrer Website aus den Suchergebnissen zur Folge haben.
Achten Sie darauf, dass Sie ausschließlich mit seriösen SEO-Beratern zusammenarbeiten.

Beispiel für eine Google Penalty nach Black Hat SEO vor Betreuung

Beispiel für eine Google Penalty nach Black Hat SEO vor Betreuung

Eine SEO-Agentur sollte die Benutzerführung und den Content Ihrer Website verbessern und keinesfalls irreführende Taktiken verwenden oder versuchen, die Suchmaschinen zu täuschen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Domain mit keinem trügerischen Dienst in Verbindung gebracht wird, sonst könnte Sie aus dem Suchmaschinenindex verbannt werden.

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(TitelbildCopyright © Shutterstock/Alexander Geiger)

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11. White & Black Hat SEO
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