Google Ads Prompts gezielt nutzen und Umsätze skalieren

Google Ads Prompts mit ChatGPT entscheiden heute mehr denn je darüber, ob dein Budget in Klicks ohne Anfragen versickert – oder dir planbar qualifizierte Leads bringt.

  • Entdecke 5 praxiserprobte ChatGPT‑Prompts, mit denen du in Minuten starke Google‑Ads‑Anzeigentexte erstellst
  • Lerne, wie du Prompts so aufsetzt, dass Headlines, Beschreibungen und Erweiterungen wirklich zu Conversions führen
  • Erfahre, wie du Prompts mit echten Kontodaten, Tests und OSG‑Know‑how kombinierst, statt blind „KI‑Texte“ zu schalten

Google Ads Prompts gezielt nutzen und Umsätze skalieren

Warum Google Ads Prompts dein Budget retten – oder verbrennen

Du kennst das: Konto aufgesetzt, Keywords ausgewählt, Gebotsstrategie gewählt – und dann hängen die Ergebnisse an den Texten. Responsive Search Ads fressen 15–30 Headlines plus mehrere Beschreibungen, dazu Anzeigenerweiterungen, neue Varianten für Tests, saisonale Aktionen.

Viele KMU stehen an drei Stellen im Stress:

  1. Zeit: Werbetexte entstehen spät, unter Druck, manchmal zwischen zwei Kundenterminen.
  2. Qualität: Texte klingen austauschbar („Top Qualität, beste Preise…“) und gehen an Suchintention und Zielgruppe vorbei.
  3. Daten: Niemand gleicht systematisch ab, welche Botschaft Performance bringt – viel Gefühl, wenig Struktur.

Gut konstruierte Google Ads Prompts in ChatGPT lösen genau dieses Problem. Sie liefern dir:

  • strukturiert aufgebaute RSA‑Bausteine (Headlines, Descriptions, Assets)
  • Varianten pro Zielgruppe, Funnel‑Stufe und Angebot
  • klar dokumentierte Text‑Hypothesen, die du gegen echte Ergebnisse testest

Wichtig: ChatGPT ersetzt keine Strategie. Du nutzt es als Text‑Motor, der zu deinen Zielen, Daten und Regeln passt. Genau dafür brauchst du saubere, reproduzierbare Prompts – nicht die x‑te Copy‑Paste‑Vorlage aus einem Forum.

Viele Werbetreibende tippen „Schreib mir eine Google‑Anzeige für mein Produkt“ in ChatGPT – und wundern sich, warum die Ergebnisse im Konto nicht funktionieren. Die Magie liegt nicht im Tool, sondern im Prompt: Kontext, Ziel, Einschränkungen, Messbarkeit. In diesem Ratgeber baust du dir eine kleine Prompt‑Bibliothek, die du auf jede Branche und jedes Konto anwendest.

Wie du Prompts und Google Ads Strategie sauber zusammenbringst

Bevor du die 5 Prompts übernimmst, brauchst du einen klaren Rahmen. Sonst erhältst du hübsche Sätze ohne Umsatzwirkung.

1. Rolle, Ziel und Rahmen für ChatGPT definieren

Statt „Schreib eine Anzeige“ setzt du immer drei Dinge:

  1. Rolle: z. B. „Du bist Senior‑Google‑Ads‑Texter mit Fokus auf Performance und B2B‑Leads“.
  2. Ziel: z. B. „Erhöhe die Conversion‑Rate für Anfragen zu Photovoltaik‑Anlagen im Umkreis von 50 km“.
  3. Rahmen: z. B. „Max. 30 Zeichen pro Headline, 90 Zeichen pro Beschreibung, Duplex‑Feature hervorheben, keine Superlative.“

So steuerst du, wie ChatGPT denkt und worauf der Text einzahlt.

2. Kontodaten und Landingpage konsequent nutzen

Google Ads Prompts funktionieren nur, wenn du:

  • echte USPs, Preise, Lieferzeiten und Einwände aus deinem Shop oder deiner Dienstleistung nennst
  • Landingpages einbindest:
    „Nutze diese URL als Basis: https://… und extrahiere die wichtigsten Nutzenargumente für die Anzeigen.“

So vermeidest du generische Floskeln und leitest die Klicks auf ein klares Versprechen weiter.

3. Ergebnisstruktur klar vorgeben

Jeder Prompt definiert, wie die Ausgabe aussieht. Zum Beispiel:

  • 15 Headlines, nummeriert
  • 4 Beschreibungen, nummeriert
  • 4 Callout‑Erweiterungen
  • 4 Sitelinks inkl. Link‑Vorschlag

Du kopierst diese Assets direkt in Google Ads, kombinierst sie dort und startest Tests.

Überblick: Die 5 besten ChatGPT‑Prompts für unwiderstehliche Google Ads Texte

Die folgenden Prompts decken deinen kompletten Text‑Workflow ab:

  1. Prompt 1 – Deep‑Dive‑Briefing für perfekte Ad‑Texte
  2. Prompt 2 – RSA‑Baukasten: 15 Headlines + 4 Descriptions
  3. Prompt 3 – Performance‑Rewriter für schwache Anzeigen
  4. Prompt 4 – Funnel‑ und Zielgruppen‑Varianten
  5. Prompt 5 – Datenbasierte Testideen und Auswertung

Jeden Prompt kannst du als „Template“ speichern und pro Konto mit neuen Variablen befüllen.

Um dir einen schnellen Vergleich zu geben:

Prompt Hauptzweck Geeignet für Zeitersparnis im Alltag*
1 Briefing & Positionierung schärfen neue Konten, neue Produkte 30–60 Minuten
2 RSA‑Assets erzeugen laufende Kampagnen, neue Anzeigengruppen 20–40 Minuten
3 Schlechte Anzeigen verbessern Optimierung, Skalierung 15–30 Minuten
4 Botschaften nach Zielgruppe/Funnel komplexere Customer Journeys 45–60 Minuten
5 Testideen & Hypothesen aus Daten Performance‑Teams, Agenturen 30–90 Minuten

*Erfahrung aus Kundenprojekten – abhängig von Branche und Ausgangslage.

Prompt 1: Deep‑Dive‑Briefing für Google Ads Texte mit ChatGPT

Starke Texte starten mit einem sauberen Briefing. In vielen Konten fehlt dieses Fundament. Der erste Prompt holt alle relevanten Infos in eine strukturierte Sicht, ohne dass du mühsam einen seitenlangen Briefing‑Fragebogen schreibst.

Ziel dieses Prompts

  • dein Angebot, deine Zielgruppe und dein Wettbewerb für ChatGPT transparent machen
  • Nutzensprache statt Produktmerkmale herausarbeiten
  • erste Formulierungs‑ und Hook‑Ideen generieren, die später in RSA‑Prompts einfließen

Prompt‑Vorlage 1: „Briefing‑Generator“

(Du ersetzt die eckigen Klammern durch deine Infos.)

Du bist Senior‑Google‑Ads‑Spezialist mit Fokus auf Performance‑Texten.
Analysiere und strukturiere die folgenden Informationen, um daraus ein präzises Briefing für spätere Google Ads Texte zu erstellen.

1. Produkt/Dienstleistung:
[Produkt/Dienstleistung, z. B. „Premium‑Hundetrockenfutter mit hohem Fleischanteil für sensible Hunde“]

2. Zielgruppe:
[Zielgruppe, z. B. „Hundehalter:innen, die Wert auf gesunde Ernährung legen, häufig online bestellen und in Deutschland wohnen“]

3. Wichtigste Vorteile/Nutzen:
[3–7 Nutzenargumente, z. B. „getreidefrei, hohe Verträglichkeit, schnelle Lieferung innerhalb von 48 Stunden, flexible Spar‑Abos“]

4. USP im Vergleich zu Wettbewerbern:
[USP, z. B. „hoher Frischfleischanteil, transparente Deklaration, kostenlose Futterberatung per Telefon“]

5. Landingpage‑URL:
[URL]

6. Ziel der Kampagne:
[z. B. „Online‑Bestellungen im Shop“, „Beratungstermine buchen“, „Angebotsanfragen für B2B‑Maschinen“]

Deine Aufgabe:

  1. Fasse das Angebot in maximal 5 Bulletpoints in Kundensprache zusammen.
  2. Formuliere die 5 stärksten Kaufargumente als kurze, prägnante Sätze.
  3. Liste die 5 wichtigsten Einwände der Zielgruppe und passende Gegenargumente.
  4. Erstelle 10 mögliche „Hooks“ für Google Ads Headlines (max. 30 Zeichen), die Neugier wecken.

Antworte strukturiert mit klaren Überschriften und nummerierten Listen.

Mit diesem Google Ads Prompt erhältst du ein kompaktes, nutzerorientiertes Briefing, das du in den folgenden Prompts wieder nutzt. Idealerweise speicherst du diesen Output in der OSG‑Performance‑Suite oder in deinem Kampagnen‑Dokument als Referenz.

Praxis‑Tipp: Briefings für mehrere Kategorien nutzen

Betreibst du einen Mode‑Onlineshop, erstellst du dieses Briefing getrennt für zentrale Kategorien wie „Business‑Hemden“, „Outdoor‑Jacken“ und „Sneaker“. So bekommt jede Kampagne eigene, scharf formulierte Nutzenargumente statt einer generischen Produktbeschreibung.

Prompt 2: RSA‑Baukasten – 15 Headlines & 4 Beschreibungen aus einem Guss

Responsive Search Ads arbeiten mit vielen Bausteinen: Google kombiniert automatisch Headlines und Beschreibungen, testet Varianten und priorisiert Kombinationen mit hoher Klick‑ und Conversion‑Wahrscheinlichkeit.

Mit einem guten Prompt baust du dir einen RSA‑Baukasten, der:

  • zu deinem Briefing passt
  • Zeichenbegrenzungen respektiert
  • klare Calls‑to‑Action enthält
  • auf die Landingpage‑Versprechen einzahlt

Ziel dieses Prompts

  • vollständiges Set an Headlines, Beschreibungen und Callouts
  • direkte Übertragbarkeit in Google Ads
  • konsistente Sprache über alle Assets

Prompt‑Vorlage 2: „RSA‑Generator“

Du bist Senior‑Google‑Ads‑Texter mit Fokus auf Conversion. Nutze das folgende Briefing, um assets für eine Responsive Search Ad zu erstellen:

[Hier den Ergebnis‑Text aus Prompt 1 einfügen]

Halte dich dabei an diese Regeln:

Ziel:
[z. B. „Mehr Online‑Bestellungen“, „Mehr qualifizierte B2B‑Leads“, „Mehr Anfragen für Photovoltaik‑Beratung“]

Assets, die du erstellen sollst:

  1. 15 Headlines (max. 30 Zeichen, inkl. Leerzeichen)
  2. 4 Beschreibungen (max. 90 Zeichen)
  3. 4 Callout‑Erweiterungen (sehr kurze Nutzen‑Snippets)
  4. 4 Sitelink‑Ideen mit passendem Link‑Text (ohne URL)

Richtlinien:

  • Fokus auf konkreten Nutzen, kein Marketing‑Blabla.
  • Vermeide Superlative ohne Beleg („beste“, „Nummer 1“).
  • Sprich die Zielgruppe mit „du“ oder in neutraler Form an.
  • Baue in einigen Headlines eine klare Handlungsaufforderung ein (z. B. „Jetzt Angebot sichern“).
  • Halte die Google‑Ads‑Richtlinien ein (keine irreführenden Versprechen, keine unrealistischen Garantien).

Ausgabeformat:

  • Liste die Headlines nummeriert unter der Überschrift „Headlines“ auf.
  • Liste die Beschreibungen nummeriert unter „Beschreibungen“ auf.
  • Liste die Callouts unter „Callouts“ auf.
  • Liste die Sitelink‑Texte unter „Sitelinks“ auf.

Prüfe zum Schluss, ob alle Zeichenlimits eingehalten sind, und markiere Varianten, die dicht an der Grenze liegen, mit „(lang)“.

Mit diesem Prompt erzeugst du in Minuten eine komplette Textbasis für eine neue Anzeigengruppe – etwa für „richtige Pool‑Größe berechnen“ im Garten‑Onlineshop, „Hundetrockenfutter ohne Getreide“ oder „CNC‑Fräsmaschinen konfigurieren“ im B2B‑Bereich.

kostenloser Beratungstermin

Prompt 3: Performance‑Rewriter – schlechte Anzeigen systematisch verbessern

Viele Konten enthalten Anzeigen, die seit Monaten laufen, aber kaum Conversions bringen. Statt „neue“ Texte blind zu erfinden, arbeitest du mit einem Google Ads Prompt, der:

  • deinen Ist‑Text analysiert
  • Schwächen offenlegt
  • auf Basis echter Leistungswerte Verbesserungen vorschlägt

Ziel dieses Prompts

  • bestehende Anzeigen mit niedriger CTR oder Conversion‑Rate verbessern
  • Schwachstellen erkennen (fehlender Nutzen, unscharfe Zielgruppe, falsche Tonalität)
  • Varianten erstellen, die du gezielt gegen den alten Text testest

Prompt‑Vorlage 3: „Performance‑Rewriter“

Du bist Google‑Ads‑Experte mit Schwerpunkt Conversion‑Optimierung.

Analysiere die folgende Anzeige aus einem laufenden Google‑Ads‑Konto und optimiere sie auf höhere Klick‑ und Conversion‑Rate.

Bisherige Anzeige:
Headline 1: [Text] Headline 2: [Text] Headline 3: [Text] Beschreibung 1: [Text] Beschreibung 2: [Text]

Leistungsdaten der letzten 30 Tage:

  • CTR: [z. B. 2,1 %]
  • Conversion‑Rate: [z. B. 1,3 %]
  • Wichtige Suchbegriffe: [Liste aus Suchanfragenbericht]

Ziel:
[z. B. „Mehr Online‑Bestellungen“, „Mehr Anfragen für Dachsanierung“, „Mehr Shop‑Registrierungen“]

Aufgabe:

  1. Nenne kurz die 3 größten Schwächen der bisherigen Anzeige.
  2. Schlage 3 neue Varianten des Anzeigentextes vor (Headlines und Beschreibungen), die diese Schwächen gezielt adressieren.
  3. Baue jeweils ein klares Hauptversprechen und einen klaren Call‑to‑Action ein.
  4. Achte auf Zeichenbegrenzungen und die Google‑Ads‑Richtlinien.

Formatiere jede neue Variante übersichtlich mit „Variante 1 / 2 / 3“ und nummerierten Headlines/Beschreibungen.

Mit diesem Google Ads Prompt arbeitest du wie ein Conversion‑Optimierer: Hypothesen bilden, Varianten testen, Gewinner skalieren. Genau so verbessert die OSG kampagnenübergreifend den ROAS in Kundenkonten – mehr dazu im Beitrag Google Ads ROAS steigern.

Prompt 4: Google Ads Prompts für Funnel‑ und Zielgruppen‑Varianten

Ein Text für „kalte“ Zielgruppen im oberen Funnel funktioniert anders als ein Text für Warenkorbabbrecher im Remarketing. Mit KI drehst du an diesem Hebel, ohne jedes Mal bei null zu starten.

Ziel dieses Prompts

  • Botschaften an Funnel‑Stufe und Nutzerabsicht anpassen
  • unterschiedliche Emotionalitäten testen (rational, FOMO, Sicherheit, Status)
  • Ansprachen für B2C‑Shop, lokales Unternehmen oder B2B‑Dienstleistung sauber trennen

Typische Funnel‑Ebenen in der Praxis

  • Awareness: Nutzer recherchiert „welches Trockenfutter für sensible Hunde“.
  • Consideration: Nutzer vergleicht Marken, liest „Erfahrungen“, „Test“.
  • Conversion: Nutzer sucht „Hundefutter ohne Getreide online kaufen“.
  • Retention/Remarketing: Nutzer hat schon gekauft oder Produkt angesehen.

Prompt‑Vorlage 4: „Funnel‑Varianten‑Generator“

Du bist Performance‑Texter für Google Ads. Nutze das folgende Briefing:

[Ergebnis aus Prompt 1 einfügen]

Erstelle Textvarianten für unterschiedliche Funnel‑Stufen und Emotionen.

1. Awareness‑Phase
Ziel: Problem bewusst machen und Interesse wecken.
Aufgabe:

  • 5 Headlines (max. 30 Zeichen)
  • 2 Beschreibungen (max. 90 Zeichen)
    Tonalität: edukativ, vertrauensbildend, ohne direkten Kaufdruck.

2. Consideration‑Phase
Ziel: Marke/Angebot in die engere Auswahl bringen.
Aufgabe:

  • 5 Headlines
  • 2 Beschreibungen
    Tonalität: Nutzen klar herausstellen, Einwände adressieren, Social Proof oder Transparenz nennen.

3. Conversion‑Phase
Ziel: Abschluss forcieren.
Aufgabe:

  • 5 Headlines
  • 2 Beschreibungen
    Tonalität: klar, druckvoll, mit Angebot, Rabatt oder Vorteil für direkte Aktion.

4. Remarketing
Ziel: Nutzer, die Produktseiten besucht oder Warenkörbe abgebrochen haben, zurückholen.
Aufgabe:

  • 5 Headlines
  • 2 Beschreibungen
    Tonalität: erinnernd, vertrauensstiftend, ggf. mit Zusatznutzen (z. B. kostenloser Versand, verlängertes Rückgaberecht).

Regeln für alle Varianten:

  • Halte dich an Google‑Ads‑Zeichenlimits.
  • Vermeide nicht belegbare Superlative.
  • Nutze Kundensprache aus dem Briefing.
  • Baue eine klare Handlungsaufforderung ein.

Struktur:
Gib die Ergebnisse übersichtlich nach Funnel‑Stufe sortiert aus.

Beispiel: Für einen Gartenbedarf‑Shop nutzt du diesen Prompt getrennt für „richtige Pool‑Größe berechnen“, „Pool Wärmepumpe kaufen“ und „Abdeckung für Gartenpool“. Jede Stufe spricht andere Bedürfnisse an – Informationsbedürfnis, Energieeffizienz, Sicherheit, Budget.

Prompt 5: Datenbasierte Testideen und Auswertung mit ChatGPT

KI‑Texte bringen dir erst dann Umsatz, wenn du sie konsequent testest. Viele Konten enthalten zwar mehrere Anzeigen pro Anzeigengruppe, doch es fehlt ein klares Testing‑Konzept: Welche Hypothese? Welche Kennzahl? Wann ist ein „Gewinner“ wirklich ein Gewinner?

Mit strukturierten Google Ads Prompts gehst du von Bauchgefühl zu einem systematischen Testplan.

Ziel dieses Prompts

  • aus Kontodaten sinnvolle Testideen ableiten
  • Text‑Varianten nach klaren Hypothesen strukturieren
  • Auswertungen in eine verständliche Handlungsliste übersetzen

Prompt‑Vorlage 5: „Test‑Konzept & Auswertung“

Du bist Senior‑Google‑Ads‑Analyst. Deine Aufgabe: Erstelle auf Basis von Leistungsdaten einen strukturierten Testplan für Anzeigentexte und leite daraus konkrete Optimierungsschritte ab.

Kampagnendaten (letzte 30 Tage):

  • Kampagne: [Name]
  • Budget: [z. B. 50 € / Tag]
  • Gebotsstrategie: [z. B. Ziel‑ROAS, Ziel‑CPA]
  • Wichtige Kennzahlen: Klicks, Impressions, CTR, Conversion‑Rate, Kosten/Conversion, ROAS
  • Aktuelle Anzeigenvarianten (inkl. Texten)
  • Wichtige Suchbegriffe aus dem Bericht

Ziel:
[z. B. „ROAS von 300 % erreichen“, „Kosten/Lead auf unter 40 € senken“]

Aufgabe:

  1. Identifiziere 3–5 Text‑Hebel, die sich für Tests anbieten (z. B. Nutzenversprechen, Call‑to‑Action, Angebotskommunikation, Dringlichkeit).
  2. Formuliere pro Hebel eine klare Hypothese (z. B. „Wenn die Versandgeschwindigkeit im Fokus steht, steigt die CTR.“).
  3. Schlage pro Hypothese 2 Textvarianten vor (Headlines und Beschreibungen).
  4. Gib eine Empfehlung, wie lange die Tests mindestens laufen sollen (bezogen auf Klicks/Konversionen, nicht auf Kalendertage).
  5. Fasse zum Schluss die wichtigsten To‑dos in einer kurzen Liste zusammen.

Antworte strukturiert und nutzerfreundlich, damit ein KMU‑Marketingverantwortlicher die nächsten Schritte sofort umsetzen kann.

Diesen Prompt nutzt du idealerweise zusammen mit einem Reporting aus der OSG‑Performance‑Suite oder aus Looker Studio. Einen tieferen Einblick in sinnvolle KPIs und die ROAS‑Steuerung erhältst du im Beitrag Google Ads Conversions verbessern.

Wie du die 5 Google Ads Prompts in deinen Alltag integrierst

Prompts bringen dir nur dann etwas, wenn du sie wirklich konsequent nutzt. Ein einmaliger „KI‑Test“ verbessert dein Konto nicht nachhaltig.

1. Prompts als festes Set in deinem Workflow hinterlegen

Lege dir in deinem System eine kleine Prompt‑Bibliothek an, zum Beispiel:

  • Dokument in der OSG‑Performance‑Suite
  • geteilte Datei im Marketing‑Team
  • Vorlage im Task‑Tool

Strukturiere sie so:

  1. Briefing‑Prompt
  2. RSA‑Prompt
  3. Performance‑Rewriter
  4. Funnel‑Varianten
  5. Test‑Konzept

So arbeitet dein Team konsistent, egal wer die Texte erstellt.

2. Prompts mit realen Daten füttern – keine Fantasiewelten

Viele Fehler entstehen, wenn ChatGPT Lücken mit Annahmen füllt. Vermeide das:

  • Ziehe Suchbegriffe aus Google Ads in den Prompt („nutze diese Suchbegriffe als Sprachbasis“)
  • Ergänze echte Preise („ab 49 €“, „Versand gratis ab 59 €“)
  • Nenne klare Leistungsdaten („CTR 2,1 %, CR 0,9 %“)

So erzeugst du nicht nur schöne Texte, sondern hypothesen‑getriebene Varianten, die du anschließend in deinem Konto testest.

3. KI‑Texte immer gegen Landingpages und Conversionpfad spiegeln

Auch der beste Anzeigentext verliert, wenn:

  • die Landingpage ein anderes Versprechen gibt
  • das Formular abschreckt
  • Ladezeiten den Nutzer ausbremsen

Die OSG untersucht in Beratungsmandaten oft zuerst die Conversion‑Strecke – von Anzeige, über Landingpage, bis zum Formular. Den passenden Fachartikel dazu findest du unter Conversion‑Killer erkennen.

Google Ads Prompts mit anderen KI‑Tools sinnvoll kombinieren

ChatGPT bildet nur einen Baustein in deinem KI‑Setup. Auf seoagentur.de arbeitet die OSG bewusst mit unterschiedlichen Werkzeugen:

  • Performance Suite für Monitoring, Text‑Produktion und SEO‑Checks
  • spezialisierte Lösungen für Produktdaten‑basierte Inhalte
  • KI‑gestützte Analysen für Suchintention und Content‑Lücken

Gerade Shop‑Betreiber stehen vor einer Doppelherausforderung:

  1. Google Ads benötigen saubere Texte für Kampagnen, Anzeigengruppen und Produkte.
  2. Gleichzeitig brennen tausende Produktdetailseiten ohne guten Content – mit Folgen für SEO, Quality Score und Conversion‑Rate.

Skalierung jenseits einzelner Prompts: feed2content.ai®

Für Onlineshops stößt klassisches „ChatGPT‑Tippen“ bei Produkttexten schnell an Grenzen. Auswertungen in E‑Commerce‑Projekten zeigen:

  • 80–90 % der Produkte besitzen keinen oder schwachen Inhalt
  • manuelle Textproduktion pro Produkt dauert oft 30–75 Minuten
  • fehlende oder unpräzise Infos senken Rankings und erhöhen CPCs

feed2content.ai® löst genau dieses Problem: Statt jeden Artikel einzeln zu betexten, nutzt du den Produktfeed (CSV/XML/TXT) als Datenbasis. Hunderte Attribute pro Produkt fließen in automatisierte, konsistente Texte:

  • Produktbeschreibungen
  • Kategorietexte
  • FAQs
  • Metadaten

Warum das für deine Google Ads relevant ist:

  • Bessere Quality Scores: Klar strukturierte, detailreiche Produktseiten unterstützen die Matching‑Logik von Google Ads.
  • Höhere Conversion‑Rate: Nutzer erhalten Antworten auf zentrale Fragen direkt auf der Produktseite.
  • AI‑Search‑Sichtbarkeit: LLM‑basierte Suchen greifen bevorzugt strukturierte, transparente Inhalte auf.

Du kombinierst also:

  • Prompts für Anzeigentexte (diese 5 Vorlagen)
  • feed‑basierte KI‑Texte für Produkt‑ und Kategorietexte
  • Performance‑Suite‑Monitoring, um Rankings, ROAS und Conversion‑Raten im Blick zu behalten (Details zu KI‑unterstützter Text‑Optimierung findest du im Beitrag KI‑Analysen für Texte).

Wann lohnen sich systematische Content‑Lösungen?

Sobald dein Shop mehrere hundert oder tausend Produkte umfasst – etwa bei Mode, Gartenbedarf oder Tierfutter – brichst du mit Einzelprompts an die Wand. Plane Content wie ein System: Produktfeed bereinigen, Attribute priorisieren, Kategorietexte clustern, dann Automatisierung und Tests.

Praxis: So setzt du die 5 Prompts in einem kleinen Konto um

Damit du ein Gefühl für die Umsetzung bekommst, ein kompaktes Praxis‑Setup für ein KMU:

Beispiel‑Szenario

  • B2C‑Gartenbedarf‑Shop mit Fokus auf Pools und Zubehör
  • monatliches Google‑Ads‑Budget: 2.000 €
  • Ziel: mehr Bestellungen mit ROAS > 300 %

Schritt‑für‑Schritt‑Vorgehen

Daten sammeln

  • Konto‑KPIs der letzten 30–90 Tage
  • wichtigste Suchbegriffe
  • Top‑ und Flop‑Anzeigen

Prompt 1 nutzen – Briefing erzeugen

  • getrennt für: „Aufstellpools“, „Pool‑Wärmepumpen“, „Pool‑Abdeckungen“

Prompt 2 anwenden – RSA‑Baukasten

  • je Anzeigengruppe komplettes Set aus Headlines und Descriptions erzeugen
  • Plausibilitätscheck im Team

Prompt 3 einsetzen – schwache Anzeigen verbessern

  • eine Bestandsanzeige nach der anderen durch den Performance‑Rewriter schicken
  • neue Varianten gegen alte testen

Prompt 4 nutzen – Funnel‑Varianten für „Pool kaufen“

  • Awareness: „Pool planen“, „Pool Kosten“
  • Conversion: „Aufstellpool 3m kaufen“
  • Remarketing: „Pool im Warenkorb gelassen?“

Prompt 5 einsetzen – Testplan bauen

  • klare Hypothesen pro Kampagne
  • Auswertung nach Klick‑ und Conversion‑Schwellen, nicht nach Gefühl

Parallel bringst du deine Produktdetailseiten mit feed‑basierten Inhalten und/oder der OSG‑Performance‑Suite auf ein höheres Niveau. Dazu passt der Beitrag KI‑Texte schreiben, der zeigt, wie du Texte mit KI qualitativ und suchmaschinenkonform umsetzt.

Google Ads Prompts und EEAT: So stärkst du Vertrauen bei Google und Nutzern

Google bewertet längst nicht mehr nur Keywords und Gebote, sondern auch:

  • Expertise: Verstehst du dein Thema und deine Zielgruppe?
  • Erfahrung: Zeigst du echte Cases, Referenzen, klare Aussagen?
  • Autorität: Wirst du als vertrauenswürdiger Anbieter wahrgenommen?
  • Vertrauenswürdigkeit: Stimmt das, was du in Anzeigen versprichst, mit der Landingpage und dem Service überein?

Mit Prompts steuerst du diese Faktoren:

Expertise in den Prompt einbauen

  • „Nutze meine 10‑jährige Erfahrung im Vertrieb von Industriepumpen, um Fachsprache und Kundensicht zu verbinden.“

Erfahrung sichtbar machen

  • Referenzen, Fallstudien und Siegel in Beschreibungen und Callouts integrieren („Über 500 installierte Anlagen“, „Zertifizierte Google‑Ads‑Agentur“).

Autorität belegen

Vertrauen durch Konsistenz

  • Versprechen aus Anzeigen exakt im Above‑the‑Fold‑Bereich der Landingpage wiederholen
  • keine „Übertreibung“ im Anzeigentext, die du später nicht halten kannst

So entsteht ein geschlossener, glaubwürdiger Auftritt – von der Impression in Google bis zum Formular‑Abschicken.

Kostenkontrolle, ROAS und Prompts: Wie du Kreativität an harte Zahlen bindest

Prompts liefern dir Ideen, aber ROAS und Kosten/Conversion entscheiden, ob du Kampagnen beibehältst. Anstatt rein „kreativ“ zu texten, verknüpfst du den Einsatz von Google Ads Prompts mit klaren wirtschaftlichen Kennzahlen:

  • Ziel‑ROAS definieren (z. B. 400 % für einen Fashion‑Shop)
  • Break‑Even‑CPC und Conversion‑Rate kennen
  • Texte so ausrichten, dass sie die passende Zielgruppe anziehen (nicht nur Klick‑Jäger)

Im Artikel Google Ads ROAS steigern erhältst du detaillierte Beispiele, wie du Kreativtests und Gebotsstrategien in Einklang bringst.

Interaktive Hilfen und nächste Schritte mit der OSG

Du willst dein gesamtes Online‑Marketing stärker datengetrieben steuern? Die OSG kombiniert:

  • günstige SEO‑Pakete ab 499 € und Google‑Ads‑Pakete ab 299 €
  • die eigens entwickelte Performance Suite für Monitoring, Content und Automatisierung
  • persönliche Beratung und BVDW‑zertifizierte Qualität im Bereich SEO und SEA

Für deine Keyword‑Strategie rund um Google Ads und weitere Kampagnen hilft dir außerdem der kostenlose Keyword‑Planner:

Nutze ihn, um Suchbegriffe für Kampagnen, Landingpages und Content‑Planung zu identifizieren – gerade im Zusammenspiel mit Google Ads Prompts in ChatGPT ein starkes Setup.

Häufige Fragen zu Google Ads Prompts und ChatGPT

Was sind Google Ads Prompts und warum brauche ich sie für ChatGPT?

Google Ads Prompts sind klar formulierte Anweisungen an ChatGPT, mit denen du gezielt Anzeigentexte, Headlines, Beschreibungen und Erweiterungen für Google Ads erzeugst. Statt „Schreib eine Anzeige“ übergibst du Rolle, Ziel, Rahmenbedingungen, Landingpage und Leistungsdaten. So entstehen Texte, die besser zur Suchintention passen, die Quality Scores stützen und deinen ROAS verbessern. Gerade KMU sparen damit viel Zeit bei der Erstellung von Anzeigen, ohne an Qualität zu verlieren.

What is the prompt for Google Ads for ChatGPT?

Es gibt nicht den einen universellen Prompt für Google Ads in ChatGPT. Für ein professionelles Setup nutzt du unterschiedliche Google Ads Prompts je nach Aufgabe: Briefing-Prompt für Angebot und Zielgruppe, RSA-Prompt für Headlines und Descriptions, Rewriting-Prompt für schwache Anzeigen sowie Funnel-Prompts für unterschiedliche Customer-Journey-Stufen. Wichtig bleibt, dass du immer dein Produkt, deine Landingpage und deine Geschäftsziele einbaust, statt eine generische Vorlage zu übernehmen.

How do I find my Google prompt?

Wenn du herausfinden willst, welcher Google Ads Prompt zu dir passt, startest du mit deinem konkreten Ziel: Mehr Bestellungen, mehr Leads oder mehr Anrufe. Formuliere dieses Ziel, beschreibe kurz dein Angebot und deine Zielgruppe und teste dann verschiedene Prompt-Strukturen wie in diesem Ratgeber. Speichere funktionierende Prompts als Vorlagen und verknüpfe sie mit deinen Google-Ads-Kampagnentypen, etwa für Suchnetzwerk, Performance Max oder Remarketing. So entsteht mit der Zeit deine eigene Prompt-Bibliothek, die exakt zu deinem Konto passt.

Wie setze ich Google Ads Prompts ein, ohne Richtlinien zu verletzen?

In deinen Google Ads Prompts definierst du von Anfang an klare Regeln: keine unzulässigen Superlative, keine Heilversprechen, keine irreführenden Aussagen und immer korrekte Produktinformationen. Sage ChatGPT explizit, dass der Text die Google-Ads-Richtlinien einhalten soll, und prüfe alle Entwürfe manuell, bevor du sie live schaltest. Achte außerdem darauf, dass Versprechen aus der Anzeige exakt auf der Landingpage eingehalten werden und dass Preise, Verfügbarkeiten und Aktionszeiträume stimmen.

How do I claim $500 Google Ads?

Google bietet in bestimmten Fällen Werbeguthaben, etwa 500 $, über Promotions oder Partnerprogramme an. Diese Angebote hängen von Land, Kontoart und Aktionszeitraum ab. In deinen Google-Ads-Einstellungen oder in E-Mails von Google siehst du, ob ein Gutschein für dein Konto verfügbar ist. Achte darauf, Bedingungen wie Mindestwerbeausgaben und Gültigkeitsdauer genau zu lesen. Nutze ein solches Guthaben strategisch mit sauberen Kampagnenstrukturen, klaren Google Ads Prompts und gut optimierten Landingpages, damit aus dem Bonus echte Conversions entstehen.

Why is my credit card being charged by Google Ads?

Deine Kreditkarte wird von Google Ads belastet, wenn du Kampagnen mit aktivem Budget und gültiger Zahlungsart laufen lässt. Google zieht Beträge ein, sobald der Rechnungsschwellenwert erreicht ist oder der monatliche Abrechnungszeitraum endet. Prüfe in deinem Google-Ads-Konto unter „Abrechnung“, welche Kampagnen die Kosten verursachen. Mit sauberen Kontostrukturen, klaren Google Ads Prompts und regelmäßigen Tests behältst du die Kontrolle über ROAS, Kosten/Conversion und Budgets, statt von Abbuchungen überrascht zu werden.

Wie kombiniere ich Google Ads Prompts mit SEO und KI-Content sinnvoll?

Nutze Google Ads Prompts für Anzeigentexte und KI-gestützte Content-Tools für Landingpages, Blogbeiträge und Produkttexte. So stärkst du gleichzeitig Quality Scores, Rankings und Conversion-Raten. Die OSG verbindet hierzu Google-Ads-Optimierung mit der eigenen Performance Suite und Lösungen wie feed2content.ai für Shops. Ergebnis: bessere Anzeigen, bessere Inhalte, mehr Sichtbarkeit – und messbar mehr Umsatz aus demselben Werbebudget.

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